Apple steigt in das Solarenergiegeschäft in Spanien ein

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Eine Apple-Solaranlage in Segovia. Apple hat seine erste Direktinvestition in Solarenergie in Spanien bekannt gegeben: eine Photovoltaikanlage in der Landschaft von Segovia, die als Castaño Solar bekannt ist.

Der Windpark wird 105 Megawatt Leistung in das Stromnetz einspeisen, wenn er im Dezember 2024 vollständig in Betrieb genommen wird. Das ist keine riesige Menge, wenn man bedenkt, dass Apple dahinter steckt, aber es wird nach Angaben des Unternehmens 57.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermeiden.

Nur ein Teil eines größeren Parks. Um in dieses schlüsselfertige Geschäft einzusteigen, hat sich Apple mit der deutschen Firma IB Vogt zusammengetan. Castaño Solar ist nur eines von drei Projekten mit einem PPA-Vertrag (Pay-per-Production-to-Price), die IB Vogt in der Provinz Segovia entwickelt.

Serbal Solar und Pato Solar sind die beiden anderen Kraftwerke, die zusammen mit Castaño eine Kapazität von 418 MW aus den Gemeinden Abades, Martín Miguel und Valverde del Majano hinzufügen werden. Die Gesamtinvestition in das Projekt belief sich zum Abschluss einer kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde, an der die Banken Norddeutsche Landesbank, Santander und BBVA beteiligt waren, auf 350 Millionen Euro.

Warum Apple in die Branche investiert. Apple hat sich verpflichtet, bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Die größte Herausforderung für das Unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, den Strom, den seine Fabriken für die Herstellung von Produkten verbrauchen, und die Kunden, die sie aufladen, auszugleichen.

Die Agenda 2030 von Apple sieht vor, jedes Watt Strom, das das Unternehmen verbraucht, mit sauberem Strom zu kombinieren, was notwendigerweise Investitionen in den Sektor der erneuerbaren Energien zur Dekarbonisierung des Netzes beinhaltet. Segovia ist nur ein Teil dieser Roadmap.

Welche Art von Projekten Apple in Betracht zieht. Castaño Solar ist eine moderne Anlage mit hochmodernen bifazialen Solarmodulen und einem einachsigen Nachführsystem, das die Sonneneinstrahlung maximiert.

Das Projekt umfasst eine Reihe von Umweltmaßnahmen, an denen Apple interessiert war, wie z. B. die Wiederaufforstung des Werksumfangs, die Installation von Nistkästen für einheimische Vögel und die Schaffung eines 10 Hektar großen geschützten Lebensraums. IB Vogt verpflichtete sich auch, die Arbeiten während der Brutzeit einzustellen, damit sie die Tiere nicht beeinträchtigen.

Eine Chance für Spanien. Die finanzielle Stärke von Apple ist eine Chance für Spanien als Photovoltaik- und Windkraftwerk. Das Unternehmen hat seine CO2-Emissionen im Jahr 2019 um 4,3 Millionen Tonnen reduziert, muss aber weiterhin in erneuerbare Energien investieren, um sein ehrgeiziges Versprechen zu erfüllen, den CO2-Fußabdruck seiner Nutzer beim Aufladen ihrer Geräte auszugleichen.

Bild: Apple


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