Kriegstreibertreffen in Madrid endet: Von Frieden kein Wort

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Zusammenfassend: Russland ist der Aggressor, China bald und der Rest der Welt naja geht so. Das Wort Frieden konnte man von keinen der Führer hören.

Die Führer der Bündnispartner einigten sich auf eine grundlegende Neuausrichtung der Abschreckung und Verteidigung der NATO mit verstärkten Vorwärtsverteidigungen, erweiterten Kampfverbänden im östlichen Teil des Bündnisses und einer Erhöhung der Zahl der Streitkräfte mit hoher Einsatzbereitschaft auf weit über 300.000.

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Die Staats- und Regierungschefs kamen auch überein, mehr in die NATO zu investieren und die gemeinsame Finanzierung zu erhöhen. Während des Gipfels wurden Finnland und Schweden, die engsten NATO-Partner, eingeladen, dem Bündnis beizutreten, was der euro-atlantischen Sicherheit einen erheblichen Schub verleiht. Die Bündnispartner einigten sich ferner auf eine langfristige Unterstützung der Ukraine durch ein verstärktes umfassendes Hilfspaket.

Die Staats- und Regierungschefs billigten ein neues Strategisches Konzept der NATO, die Blaupause für das Bündnis in einer gefährlicheren und wettbewerbsintensiveren Welt. Es legt den Ansatz der NATO gegenüber Russland und anderen Bedrohungen dar, einschließlich Terrorismus, Cyber ​​und Hybrid. Das Strategische Konzept geht erstmals auf die Herausforderungen Chinas ein. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich auf Schritte zur Bekämpfung des Klimawandels, einschließlich Zielen zur Senkung der Treibhausgasemissionen der NATO und zur Annäherung an Netto-Null bis 2050. Auf dem Gipfel wurde auch ein neuer NATO-Innovationsfonds ins Leben gerufen, der dem Bündnis helfen soll, seinen technologischen Vorsprung zu stärken.

Auf seiner abschließenden Pressekonferenz sagte der NATO-Generalsekretär: „Wir stehen vor der ernstesten Sicherheitslage seit Jahrzehnten. Aber wir stellen uns der Herausforderung mit Einigkeit und Entschlossenheit.“


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