Klimaaktivisten kleben sich in Madrid an Rahmen von zwei Goya-Gemälden

Zwei Klimaaktivisten haben ihre Hände an die Rahmen von zwei Gemälden des spanischen Meisters Francisco Goya in einem Museum in Madrid geklebt.

Der Protest im Prado-Museum, bei dem beide Demonstranten jeweils eine Hand an die Rahmen klebten, beschädigte keines der Gemälde, verursachte jedoch leichte Schönheitsfehler an ihren Rahmen, sagte das Museum.

Beide Aktivisten seien nach dem Vorfall am Samstag festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

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Sie hatten „+1,5°C“ auf die Wand zwischen den beiden Kunstwerken gekritzelt, in Anspielung auf das Ziel des Pariser Abkommens, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

In einem Tweet sagte der Prado: „Wir verurteilen den Protest, der im Museum stattgefunden hat.

„Die Werke wurden nicht beschädigt, aber die Rahmen haben leichte Schönheitsfehler. Wir arbeiten daran, so schnell wie möglich zur Normalität zurückzukehren. Die Gefährdung des kulturellen Erbes als Protestmittel lehnen wir ab.“

Die Klimaaktivistengruppe Extinction Rebellion hat ein Video online gestellt, das die beiden Aktivisten zeigt, die jeweils eine Hand auf ein Gemälde fixiert haben, bevor die Sicherheitsbeamten des Museums einziehen.

Die Gruppe sagte, die beiden fraglichen Kunstwerke seien The Naked Maja und The Clothed Maja


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