Die Guardia Civil löst ein illegales Pflegeheim einer Schweizerin mit neun Deutschen Einwohnern in Alicante auf

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Die Guardia Civil ermittelt gegen eine Frau als Leiterin eines illegalen Pflegeheims, das von einer Privatvilla in der Region Vega Baja del Segura in der Provinz Alicante aus betrieben wurde. Die Frau arbeitete als Leiterin dieser geheimen Residenz und betreute fast ein Dutzend älterer Menschen deutscher Staatsangehörigkeit.

Wie die Guardia Civil in einer Mitteilung mitteilt, stellte diese Person, eine 70-jährige Schweizerin, sogar irregulär mehrere ungelernte Arbeiter für die Altenpflege ein. Die Beamten ermitteln gegen sie wegen der Verbrechen des Eindringens in die Arbeitswelt, des Betrugs, der Veruntreuung und der Verletzung der Rechte der Arbeiter.

Außerdem, so erklären dieselben Quellen, übte sie die totale Kontrolle über die Bankkonten der am stärksten gefährdeten Einwohner aus und ging sogar so weit, dass sie von einigen von ihnen 9.500 Euro erschwindelte und das Geld auf sein persönliches Konto überwies.

Das Team der Kriminalpolizei der Guardia Civil von Almoradí hat die Operation “Geranio 24” eingeleitet, um die irregulären Aktivitäten in dieser Villa zu untersuchen und aufzuklären.

Die Guardia Civil hat zusammen mit Inspektoren der Abteilung für soziale Dienste, Gleichstellung und Wohnungswesen der Generalitat Valenciana eine Hausdurchsuchung durchgeführt, bei der sie neun ältere deutsche Einwohner und mehrere Arbeiter ausfindig gemacht haben, die illegal als Pflegekräfte tätig waren. Die Beamten haben eine große Menge an Dokumenten zur Analyse beschlagnahmt und die gerichtliche Sperrung der Bankkonten beantragt.

Das Instruktionsgericht Nr. 1 von Orihuela ist für die Leitung der Ermittlungen zuständig. In der Zwischenzeit hat die Sozialinspektion die Einleitung eines Disziplinarverfahrens vorgeschlagen und die Schließung des Unternehmens gefordert.


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