Spanien hat 2,7 Millionen ausländische Sozialversicherungszahler im August

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Die neuesten Daten der spanischen Sozialversicherung deuten auf einen stetigen Anstieg der Zahl ausländischer Arbeitnehmer hin, die zur Erwerbsbevölkerung des Landes beitragen.

Im August gab es 2.657.187 ausländische Sozialversicherungszahler, eine Zahl, die saisonale und kalendermäßige Effekte nicht berücksichtigt.

Seit Februar 2020, vor dem Ausbruch der Pandemie, ist die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in Spanien um 467.766 gestiegen.

Im August machten ausländische Beitragszahler saisonbereinigt 12,8 Prozent der Gesamtzahl der Beitragszahler aus.

Unbereinigt gab es im August 2.676.528 ausländische Beitragszahler, was einem Anstieg von 18.712 gegenüber Juli entspricht.

Von diesen Beitragszahlern stammten 32,8 Prozent aus EU-Ländern und 67,2 Prozent aus Drittländern.

Die größten Gruppen ausländischer Beitragszahler kamen aus Rumänien (335.291), Marokko (302.934), Italien (182.700), Kolumbien (170.804) und Venezuela (145.461).

Davon waren 55,5 Prozent Männer und 44,5 Prozent Frauen.

In den vergangenen zwölf Monaten ist die durchschnittliche Zahl der ausländischen Beitragszahler um 9,8 Prozent gestiegen, was einem Zuwachs von 239.037 Erwerbstätigen entspricht.

Bemerkenswert ist, dass es 66.117 Sozialversicherungszahler aus der Ukraine gab, was einem Anstieg von 18.858 seit Januar 2022, vor Ausbruch des Krieges, entspricht, was einem Wachstum von 40 Prozent entspricht.

Die Mehrheit der ausländischen Arbeitnehmer (87,4 Prozent) aus der Ukraine gehörte dem Allgemeinen System an, was auf eine abhängige Beschäftigung hindeutet, während 12,5 Prozent selbstständig waren.

In Bezug auf die Sektoren waren 83,9 Prozent der ausländischen Beitragszahler Teil des Allgemeinen Systems, wobei die höchsten Beschäftigungszuwächse in den Bereichen Haushalt (5,9 Prozent), Wasserversorgung (1,6 Prozent) und Gesundheitswesen (1,6 Prozent) zu verzeichnen waren.

In Sektoren wie der Landwirtschaft (3,2 Prozent), der öffentlichen Verwaltung (2,4 Prozent) und dem Baugewerbe (2 Prozent) ging die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte jedoch zurück.

Ähnliche Rückgänge gab es im Speziellen Agrarsystem (3,9 Prozent) und im Haushaltssektor (1,1 Prozent).

Spanien zieht nach wie vor eine Vielzahl ausländischer Arbeitskräfte an und trägt zum Arbeitsmarkt und zum Wirtschaftswachstum des Landes bei.

Bild: Copyright: walldi


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