Pedro Sánchez kündigt ein neues Paket wirtschaftlicher und sozialer Maßnahmen gegen die Energiekrise an

Der Regierungspräsident ist im Abgeordnetenhaus erschienen, um über den Europäischen Rat am 7. Oktober und die getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung der durch den Krieg in der Ukraine verursachten Krise zu berichten.

Pedro Sánchez erklärte, dass diese neuen Maßnahmen, die im nächsten Ministerrat genehmigt werden, 40 % der spanischen Haushalte betreffen und zusätzliche 3.000 Millionen Euro aus dem allgemeinen Staatshaushalt betreffen werden.

Einerseits wird der Electric Social Bond verstärkt, um 1,3 Millionen Haushalten zugute zu kommen, indem die rabattberechtigte Energiemenge um 15 % erhöht und der Rabattprozentsatz auf 65 % bzw. 80 % für gefährdete bzw. stark gefährdete Haushalte erhöht wird.

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Für erwerbstätige Haushalte mit niedrigem Einkommen wird vorübergehend eine neue Kategorie von Stromverbrauchern geschaffen, die Anspruch auf einen Rabatt von 40 % auf ihre Rechnung haben. Dadurch werden weitere 1,5 Millionen Haushalte erreicht.

Der Thermal Social Bonus in den Jahren 2022 und 2023 wird für gefährdete Haushalte verstärkt und das Budget in beiden Jahren verdoppelt. Dadurch kann die Höhe der Mindestbeihilfe auf 40 Euro (entspricht den Kosten von zwei Butangasflaschen) angehoben und die Höhe der durchschnittlichen Beihilfe auf etwa 375 Euro pro Haushalt verdoppelt werden.

Eine weitere relevante Maßnahme zielt auf die Kontrolle der Heiz- und Warmwasserkosten in 1,7 Millionen Haushalten ab, die über gemeinschaftliche Gasthermen verfügen: Der bereits durch regulierte Tarife (TUR 1, 2 und 3) gewährte Schutz wird auf Haushalte ausgedehnt, die Teil von Nachbarschaftsgemeinden sind zentrale Erdgaskessel, wodurch ein neuer regulierter Tarif geschaffen wird, für den die vierteljährliche Preiserhöhung bis Ende 2023 begrenzt wird. Rund 1,7 Millionen Haushalte profitieren von einer Reduzierung ihrer Einnahmen um mehr als die Hälfte im Vergleich zu dem, was sie mit aktuellen Angeboten am Markt bezahlen würden.


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