Spaniens Regierung sucht dringend Hotels für die Unterbringung von Einwanderern und zahlt dafür 49 Euro pro Person/Tag

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Das Ministerium für soziale Inklusion ist auf der Suche nach weiteren Hotels oder Herbergen auf der Halbinsel, um die Migranten, die auf den Kanarischen Inseln ankommen, unterzubringen. Die Regierung hat einen festen Betrag von 49 EUR pro Person und Tag festgelegt, ohne dass ein genaues Datum für das Ende der Reserve festgelegt wurde.

Das ist der Betrag, den die Einrichtungen in Cáceres, Huesca, Murcia und Málaga erhalten, wo in der letzten Woche Hunderte von Asylbewerbern aufgenommen wurden.

Quellen aus der Abteilung von José Luis Escrivá haben bestätigt, dass das humanitäre Hilfsprogramm nach neuen Plätzen in Hotels oder Unterkünften sucht, da die verfügbaren Plätze an den Regierungsstellen bereits belegt sind. Die meisten dieser Geschäfte werden durch Mundpropaganda von den Unternehmern selbst angeboten, die sich um die Aufnahme von Einwanderern bewerben, oder durch WhatsApp-Nachrichten.

Die Maßnahmen zur Bewältigung dieser Migrationskrise wurden in einer Entschließung der Generaldirektion für humanitäre Hilfe und soziale Inklusion der Einwanderung vom 29. September 2023 festgelegt. “Notunterkünfte haben eine hohe Variabilität, da sie als Reaktion auf die großen Ankünfte auf den Inseln sofort geöffnet und geschlossen werden müssen, um die dringende Aufnahme von Migranten zu ermöglichen”, heißt es in dem Text.

“Stand Anfang September 2023, sind auf den Kanarischen Inseln noch 2.944 Notunterkünfte geöffnet, von denen etwa 90 % belegt sind. Diese Orte sind diejenigen, die die ersten Ankömmlinge an der Küste empfangen, so dass ihre Belegung auf einem Mindestniveau von etwa 40 % liegen sollte. Mit dieser Besatzung befindet sich das humanitäre Aufnahmesystem derzeit in einer Notsituation“, fügen sie hinzu.

Die Regierung zahlt insgesamt 49 Euro pro Tag für diese Unterbringung in Hotels und Hostels. Der höchste Betrag wird für Transfers gezahlt, da insgesamt 240 pro Flugreise gezahlt werden. Der Preis steigt auch, wenn Einwanderer in den Großstädten willkommen geheißen werden, denn sie zahlen 163 Euro pro Person und Tag. Die Küstenpflege kostet 208 Euro und die Sozial- und Gesundheitsfürsorge von CETI 350 Euro pro Einwanderer.

BOE-A-2023-20749

Bild: Copyright: maxop


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