Razzia gegen spanischen Lebensmittelbetrug

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Die Guardia Civil hat in einer kürzlich durchgeführten Operation mit dem Namen Delta India ein erhebliches Vorgehen gegen Straftaten im Zusammenhang mit geschützten Ursprungsbezeichnungen (g.U.), geschützten geografischen Angaben (g.g.A.) und garantierten traditionellen Spezialitäten (g.t.S.) durchgeführt.

Im Rahmen dieser Operation, die in verschiedenen Einrichtungen und Transportfahrzeugen stattfand, wurde gegen 17 Personen wegen 19 Straftaten ermittelt.

Dies ist ein Teil der 2.800 Inspektionen, die in diesem Jahr bisher durchgeführt wurden. Die Operation meldete auch 202 Verstöße, was die Schwere des Problems unterstreicht.

Schutz von Verbrauchern und Produzenten

Diese Straftaten richten sich in erster Linie gegen den Markt und die Verbraucher, zielen auf gewerbliches Eigentum ab und betreffen Lebensmittelbetrug.

Die Tätigkeit der Guardia Civil zielt darauf ab, die Rechte des geistigen und gewerblichen Eigentums zu schützen und sicherzustellen, dass die Verbraucher authentische und qualitativ hochwertige Produkte erhalten.

Dies verteidigt nicht nur die Verbraucherrechte, sondern unterstützt auch Landwirte und Produzenten, trägt zur ländlichen Wirtschaft bei und verhindert die Entvölkerung.

Spanien mit seinem vielfältigen kulturellen und historischen Hintergrund verfügt über eine große Anzahl von Lebensmitteln mit einzigartigen Eigenschaften, die mit ihrer geografischen Herkunft oder ihrem Herstellungsprozess verbunden sind. Diese Vielfalt macht Spanien zu einer der europäischen Nationen mit den hochwertigsten Bezeichnungen und Indikationen.

Hervorgehobene Vorfälle

In Toledo ermittelte SEPRONA (Naturschutzdienst) gegen den Geschäftsführer einer Genossenschaft, weil dieser Wein mit der Bezeichnung “La Mancha” ohne ordnungsgemäße Registrierung oder Genehmigung hergestellt und verkauft hatte. Die Behörden beschlagnahmten 25.000 Etiketten, 29.000 Gegenetiketten und 7.200 Kapseln mit dem Symbol DOP La Mancha.

In Huelva begannen im Februar 2022 polizeiliche Ermittlungen gegen eine kriminelle Organisation, die in den betrügerischen Verkauf von iberischen Schweinefleischprodukten verwickelt war.

Diese Gruppe etikettierte und verkaufte Schinken und Vorderschinken unter ihrer eigenen Marke. Die Operation führte zur Untersuchung von acht Personen und zur Beschlagnahmung von 52.176 Kilogramm und 2.998 Stück Schinken und Schultern.

In Alicante wurde ein Lagerhaus gefunden, in dem legal gekaufte Weingetränke verändert wurden. Diese Getränke wurden mit aromatischen Essenzen und Zucker modifiziert, um andere alkoholische Getränke wie Wermut, Muskateller und Misela nachzuahmen. Gegen zwei Personen wird ermittelt, wobei 5.571 Liter verschiedener alkoholischer Getränke und 1.950 Kilogramm Honig beschlagnahmt wurden.


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