Málaga wird den zweiten Hauptsitz des Weltmarktführers für Halbleiter beherbergen

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Málaga ist wieder in den Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit gerückt. Die andalusische Hauptstadt wurde vom Interuniversitären Zentrum für Mikroelektronik (IMEC) als zweiter Produktions- und F+E-Hauptsitz in Europa ausgewählt. Das erste Zentrum befindet sich in Leuven (Belgien). Das IMEC ist ein Institut technologisch Ein weltweit führendes Unternehmen in der Welt der Forschung, des Designs und der Herstellung von Halbleiter- und Mikroelektronik-Prototypen.

Die Junta de Andalucía hat angekündigt, dass die Ankunft des IMEC in Málaga die Schaffung von 450 direkten Arbeitsplätzen mit sehr hoher Qualifikation bedeuten wird. Im Juni kündigte die Regierung an, dass die Absicht dieses Forschungszentrums darin bestehen würde, in Spanien zu landen, aber sein Standort war noch unbekannt. Nun hat der Minister für den öffentlichen Wandel und den öffentlichen Dienst, José Luis Escrivá angekündigt, dass die Entwicklung des Projekts im Zentrum des Málaga Tech Parks stattfinden wird.

Der Präsident der Junta de Andalucía hat die Nachricht in ihren sozialen Netzwerken gefeiert und auf den “Dialog” und die “Zusammenarbeit” zwischen der zentralen Exekutive, ihrer Regierung und dem Stadtrat von Málaga hingewiesen.

“In den letzten Wochen haben wir sehr intensiv und in sehr guter Zusammenarbeit mit der Junta de Andalucía und der Stadtverwaltung von Málaga daran gearbeitet, dass dort die zweite IMEC-Anlage der Welt installiert wird”, erklärte José Luis Escrivá.

Die Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und Europäische Fonds, Carolina España, hat betont, dass die Einrichtung dieses Forschungszentrums in Andalusien das Ergebnis einer “diskreten Arbeit” ist, die seit Monaten durchgeführt wird. Der Präsident des Málaga TechPark hob die “sehr bedeutenden Auswirkungen auf das Innovationsökosystem unseres Landes und unserer autonomen Gemeinschaft” hervor.

Ein riesiger Schritt vorwärts in der Forschung

Das IMEC hat etwa 5.000 Forscher in 95 verschiedenen Ländern und etwa 600 Industriepartner unterstützen die Aktivitäten dieses Forschungs+E-Zentrums für Nanoelektronik. Das Institut konzentriert sich grundsätzlich auf einen nachhaltigen und erschwinglichen Fortschritt bei Mikrochips, einem Sektor, der sich der dringenden globalen Nachfrage verschrieben hat.

Dieses Zentrum erschließt sich zahlreichen Produktions- und Forschungsfeldern. Zu den Anwendungen gehören Halbleitertechnologie, Biowissenschaften und Gesundheitslösungen, Daten und Telekommunikation, Automobiltechnologien oder -technologien. Robotertechnik u.a. für Industrie 4.0.

Spanien versucht, sich der Aktueller Kampf bei der Mikrochip-Produktion zwischen USA und China die Herstellung von Halbleitern anzuführen und bei einem technologisch unverzichtbaren Produkt Abhängigkeit von Drittländern zu erzeugen.

Beide Länder haben nationale Unternehmen durch Wirtschaftshilfen gefördert, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Europa, das in diesem Kampf zwischen den Giganten hinterherhinkt, hat sich zum Ziel gesetzt, sich als relevanter Akteur in der Halbleiterforschung und -produktion zu positionieren.

Bild: loft39studio


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