Ein Spanisches Gericht eröffnet ein weiteres Verfahren gegen Shakira wegen angeblichen Betrugs beim IRPF

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Neue juristische Front für Shakira. Das Instruktionsgericht Nr. 2 von Esplugues de Llobregat hat eine Klage der Provinzstaatsanwaltschaft von Barcelona gegen Shakira wegen zweier Steuerdelikte zugelassen. Die Staatsanwaltschaft kehrt zurück, um gegen die kolumbianische Sängerin vorzugehen, diesmal wegen Steuervergehen im IRPF und in der Vermögenssteuer des Jahres 2018.

Dies wird exklusiv durch Quellen der Untersuchung gegenüber Vozpópuli bestätigt, die darauf hindeuten, dass die Künstlerin erneut im Fokus steht, weil er angeblich Zahlungen an die Staatskasse vermieden hat. Dies ist die zweite offene Front für Shakira, da sie parallel zum Fortschreiten dieses neuen Verfahrens auch wegen angeblichen Betrugs an der Staatskasse in Höhe von 14,5 Millionen Euro in den vergangenen Jahren auf der Angeklagtenbank sitzen muss.

Diese Angelegenheit wurde auch in demselben Gremium verfolgt, das nun ein zweites Verfahren gegen Shakira eröffnet. Das Gericht von Esplugues de Llobregat – der Stadt, in der die Sängerin wohnte – untersuchte diesen ersten Vorwurf des Betrugs an der Staatskasse in den Jahren 2012, 2013 und 2014. Das Staatsministerium fordert acht Jahre und zwei Monate Gefängnis für sechs Verbrechen gegen das Finanzministerium für diese Tatsachen.

Abgesehen von diesem Verfahren geht die Staatsanwaltschaft nun erneut gegen Shakira vor, auch wegen angeblichen Steuerbetrugs. In diesem Fall hat ihre Klage bereits zur Eröffnung eines neuen Verfahrens geführt. Die konsultierten Steuerquellen geben jedoch nicht den Betrag an, der ihr vorgeworfen wird, da es sich um eine “vorbehaltene Untersuchung” handelt. Allerdings sind es mehr als 120.000 Euro; Zahl, die das Strafgesetzbuch kennzeichnet, so dass Betrug als Verbrechen eingestuft wird.

Während diese Ermittlungen vor Gericht voranschreiten, wird Shakira im November für den ersten Fall, der 2019 gegen sie begann, auf der Bank des Angeklagten sitzen müssen. Im Juli letzten Jahres legte die spezialisierte Abteilung für Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft von Barcelona eine Anklage gegen die Künstlerin wegen sechs Verbrechen gegen die Staatskasse vor, obwohl sie den mildernden Faktor anwandte, nachdem sie mehr als 90 Millionen an die Staatskasse gezahlt hatte.

Bild: Instagram


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