Die Behörden von Gran Canaria beobachten drei Haie die an den Stränden der Kanaren entdeckt wurden

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Am vergangenen Wochenende hielten mehrere Badegäste an der Küste Gran Canarias den Moment fest, als sich ein zwei Meter langer Hai dem Ufer näherte. Aus Sicherheitsgründen entschieden die Behörden, das Gebiet vorübergehend zu schließen. Der Strand von Melenara, wo der Hai gesichtet wurde, ist bereits wieder geöffnet, und laut Miguel Noya wird der Hai weiterhin entlang der Küste gesucht.

Die Polizei vermutet, dass es sich nicht um einen einzelnen Hai, sondern um drei verschiedene Haie handelt, einschließlich eines Hammerhais, die sich in Telde aufhielten, sowie um einen weiteren Hai in San Agustín im Süden der Insel. Obwohl sie am Montag nicht mehr gesehen wurden und die Strände wiedereröffnet sind, bleibt zur Sicherheit der Badegäste ein Überwachungsgerät mit Drohnen der örtlichen Polizei aktiv, das regelmäßige Aufklärungsflüge durchführt. Haie sind auf den Kanarischen Inseln zwar weit verbreitet, Angriffe auf Menschen sind jedoch nicht bekannt. Es ist ungewöhnlich, dass sie sich der Küste so stark nähern, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise Fische jagen, die sich nahe am Ufer aufhalten.

Die Behörden beruhigen die Population: “Es ist eine Spezies, die nicht aggressiv gegenüber Menschen ist”

Am Samstag näherte sich ein Hai mit hoher Geschwindigkeit dem Strand von Melenara, was Panik auslöste. Die Agenten überwachten die Gewässer mit Drohnen und erhielten später Bilder eines Hammerhais. José Juan Florido, Mitglied der Drohneneinheit der lokalen Polizei von Telde, erklärte: “Es sind Arten, die in dieser Umgebung heimisch sind.”

Die Behörden berichten, dass in den letzten Tagen drei verschiedene Haie nahe der kanarischen Küste gesichtet wurden, aber keiner von ihnen stellt eine Bedrohung für Menschen dar. Es waren Blauhaie, eine Art, die nicht aggressiv gegenüber Menschen ist.

Das Phänomen ist ungewöhnlich: “In den 12 Jahren, die wir hier sind, haben wir so etwas wie am Samstag am Ufer noch nie erlebt”, berichtet Juan Manuel Dávila García, Koordinator von Proactiva in Telde. Die hektischen Bewegungen des Hais nahe der Küste sind erklärbar: “Es scheint, dass die Jagd nach Beute, seiner Nahrung, ihn antreibt”, erklärt Florido.

Experten raten zur Ruhe, und manchen gelingt dies auch: “Ich bin bereits geschwommen.” “Wir haben zwei Mal ganz ruhig gebadet.” “Wir sind daran gewöhnt, die Haie hier zu sehen.” Einige jedoch bevorzugen eine vorsichtigere Herangehensweise: “Es handelt sich um ein Tier, und bei Tieren weiß man nie, wie sie reagieren könnten.” Die Sichtungen gehen über den bloßen Schrecken hinaus… Sie erinnern uns daran, dass wir uns in ihrem Zuhause befinden.


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