Der Euribor sinkt auf 3,67 %

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Der Euribor ist derzeit im Sinkflug. Dies ist eine positive Entwicklung für Hypothekendarlehensnehmer, die ihre Kredite im Juni dieses Jahres umschulden. Am Freitag, den 21., kletterte der Wert zwar auf 3,622 %, doch der Monatsdurchschnitt fällt weiter auf 3,67 %. Damit liegt er immer noch mehr als 4 % unter dem Wert des Vorjahres, was die monatliche Belastung für die Erneuerung von Hypotheken deutlich erhöht – in manchen Fällen um mehr als 600 Euro, in anderen um über 300 Euro.

Wie stark sinkt die Hypothek im Juni?

Der Euribor-Trend deutet darauf hin, dass er unter den 4 % des Vorjahres bleiben wird, was zu Einsparungen bei den Hypothekenzahlungen führen kann, die bis zu 600 Euro jährlich betragen. Obwohl wir noch nicht die Erhöhungen von bis zu 600 Euro monatlich zurückgewonnen haben, die einige Hypothekennehmer vor zwei Jahren erlebten, scheint dies ein erster Schritt für alle Darlehensnehmer zu sein, nicht nur für diejenigen mit halbjährlicher Anpassung.

Laut Berechnungen von iAhorro werden Darlehensnehmer mit einer variablen Hypothek und jährlicher Anpassung eine Reduzierung ihrer monatlichen Zahlungen um 25 bis 50 Euro verzeichnen.

Bei einer 30-jährigen Hypothek über 150.000 Euro zu Euribor + 0,99 %, die letztes Jahr abgeschlossen wurde, würde sich die monatliche Rate um 26,63 Euro verringern: von 804,96 Euro auf 778,33 Euro pro Monat, was einer jährlichen Ersparnis von 319,52 Euro entspricht.

Würde der Anfangsbetrag der Hypothek 300.000 Euro betragen, fiele die Ersparnis größer aus: bis zu 53,25 Euro weniger pro Monat. Das bedeutet, anstelle einer monatlichen Rate von 1.609,91 Euro würden Sie nach dieser Berechnung 1.556,66 Euro zahlen. Die jährliche Ersparnis bei der Hypothek läge somit bei 639,04 Euro.

Der Vergleichsrechner prognostiziert, dass der Euribor den Monat wahrscheinlich bei etwa 3,7 % abschließen wird. Positiv zu vermerken ist, dass er vor einem Jahr noch bei 4,007 % lag, was bedeutet, dass Menschen, die ihre Hypotheken überprüfen, mit sinkenden Zahlungen rechnen können. Die von Rastreator verarbeiteten Daten deuten darauf hin, dass der Euribor im Vergleich zum Vormonat leicht steigen wird. Dennoch wird es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang geben, was Hypothekennehmern zugutekommt, die ihr Darlehen jährlich überprüfen, da sie eine geringfügige Reduzierung ihrer monatlichen Zahlungen feststellen werden. Nach der Zinssenkung um einen Viertelpunkt könnte der Euribor sich noch vor Jahresende der 3-Prozent-Marke annähern.

Bild: Archiv


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