Zwei Krokodile in Alicante entdeckt

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In einem wichtigen Schritt gegen den illegalen Handel mit Wildtieren und die Aussetzung geschützter Arten hat die Guardia Civil ihre Bemühungen in der Provinz Alicante verstärkt.

Im Laufe des Jahres 2023 wurden zwei Nilkrokodile, eine zwei Meter lange burmesische Python und eine kräftige afrikanische Spornschildkröte mit einem Gewicht von 25 kg gerettet, wie aus einem Bericht der Guardia Civil vom Sonntag, den 31. März, hervorgeht.

Diese Maßnahmen stellten die unermüdliche Arbeit des Naturschutzdienstes (SEPRONA) in den Vordergrund und verdeutlichten ihr Engagement für den Schutz gefährdeter Arten im Rahmen des CITES-Übereinkommens.

Aufdeckung des illegalen Handels mit Wildtieren

In einer detaillierten Operation im vergangenen August haben SEPRONA-Beamte zwei Nilkrokodile, jedes etwa zwei Meter lang, von einem privaten Anwesen in Partida El Moralet, Alicante, geborgen.

Das Fehlen notwendiger Dokumente für diese Kreaturen unterstreicht den geheimnisvollen Charakter des illegalen Handels mit Wildtieren.

In ähnlicher Weise führten andere Interventionen im Oktober zur Rettung eines grabenden Papageis und eines venezolanischen Rotschwanzpapageis, die dank Warnungen besorgter Bürger auf öffentlichen Straßen gefunden wurden.

Darüber hinaus wurde Ende 2023 eine zwei Meter lange burmesische Python im Zentrum von Alicante gefunden. Zu den weiteren Funden gehörte eine afrikanische Spornschildkröte, die in der Sierra de Olta in Calpe ausgesetzt wurde.

Sichere Häfen für gerettete Arten

Nach der Rettung wurden diese Tiere in verschiedene Auffangstationen umgesiedelt, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten waren. Hier begutachteten Experten ihren Gesundheitszustand und gaben alles, um das Leben dieser Tiere zu verbessern.

Diese Zentren sind von zentraler Bedeutung, da sie nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch die richtigen Umweltbedingungen und Lebensmittel bieten, damit sie gedeihen können.

Rechtliche Rahmenbedingungen gegen Straftäter

Diejenigen, die für die illegale Einfuhr oder das Aussetzen dieser Tiere verantwortlich gemacht werden, müssen mit hohen Geldstrafen von bis zu 6.000 Euro oder sogar mit Strafanzeigen rechnen. Dieser Ansatz bestraft nicht nur die Täter, sondern dient auch der Abschreckung potenzieller Wildtierhändler.

Gesellschaftliches Engagement für den Artenschutz

Die Bemühungen von SEPRONA werden durch aufmerksame Bürger, die verdächtige Aktivitäten melden, erheblich unterstützt. Diese gemeinschaftliche Wachsamkeit ist entscheidend für die Früherkennung und Intervention bei potenziellen Wildtierverbrechen.

Während die Herausforderung des illegalen Wildtierhandels anhält, macht die Guardia Civil mit Hilfe der Gemeinde und spezialisierter Erholungszentren wichtige Schritte zur Erhaltung gefährdeter Arten.

Ihr Handeln rettet nicht nur diese Tiere aus gefährlichen Situationen, sondern trägt auch zum weltweiten Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel bei.


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