Spanien erwartet am Freitag, 4. September 2026, einen weiteren sehr heißen Spätsommertag. Eine DANA südwestlich der Iberischen Halbinsel und hoher Luftdruck über Nordafrika und dem Alborán-Meer führen weiterhin sehr warme, trockene und zunehmend mit Saharastaub angereicherte Luft nach Spanien. Gleichzeitig nimmt von Südwesten her die Bewölkung zu.
Besonders heiß wird es im Nordosten und im Ebro-Tal. Dort können die Höchsttemperaturen örtlich 40 bis 41 Grad überschreiten. Auch in den Flusstälern der südlichen Landeshälfte werden sehr hohe Werte erwartet. Im Mittelmeerraum und in der nördlichen Hälfte steigen die Temperaturen gegenüber Donnerstag vielerorts noch einmal an.
Im Westen zeichnet sich dagegen bereits eine leichte Veränderung ab. Im westlichen Galicien, in der Extremadura und im Westen Andalusiens gehen die Höchstwerte unter dem Einfluss atlantischer Luft etwas zurück. Dennoch bleibt es auch dort verbreitet sommerlich bis heiß.
Im Zentrum Spaniens herrscht weiterhin große Hitze. Im Raum Madrid bestehen Hitzewarnungen; in Teilen der Region werden am Nachmittag Werte um 39 Grad erwartet. Die heißesten Stunden liegen dabei zwischen dem frühen Nachmittag und Abend.
Auch die Nächte bleiben in mehreren Regionen ungewöhnlich warm. Im Südwesten können die Tiefsttemperaturen örtlich bei rund 25 Grad liegen, während im Nordosten teilweise kaum weniger als 22 Grad erreicht werden. Damit ist insbesondere in Städten nur mit begrenzter nächtlicher Abkühlung zu rechnen.
An der Mittelmeerküste bleibt es überwiegend trocken und heiß. Die Temperaturen steigen hier vielerorts weiter. Auf den Balearen setzt sich ebenfalls die sehr warme Wetterlage fort. Saharastaub kann die Sicht teilweise eintrüben und für einen milchigen Himmel sorgen.
Auf den Kanaren unterscheidet sich die Wetterlage deutlich von der extremen Hitze auf dem spanischen Festland. Die außergewöhnlich hohen Temperaturen konzentrieren sich am Freitag vor allem auf die Iberische Halbinsel und die Balearen.
Wetterwarnungen
Wegen der hohen Temperaturen bestehen regional amtliche Hitzewarnungen. Besonders aufmerksam sollte die Entwicklung im Zentrum sowie in den besonders heißen Gebieten des Nordostens verfolgt werden. Im Ebro-Tal und in den nordöstlichen Senken sind Temperaturen von mehr als 40 Grad möglich. Gleichzeitig erreicht die Waldbrandgefahr vielerorts ein sehr hohes bis extremes Niveau.
Ausblick
Am Wochenende dürfte die DANA näher an die Iberische Halbinsel heranrücken. Damit beginnt von Westen her schrittweise eine Abkühlung, gleichzeitig steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter. Am Samstag bleiben im Ebro-Tal, im Nordosten und in einigen Flusstälern des Südwestens weiterhin Temperaturen um 40 Grad möglich. Eine deutlichere und verbreitetere Abkühlung zeichnet sich erst in den folgenden Tagen ab.











