Am Mittwoch, 9. September 2026, stellt sich die Wetterlage in weiten Teilen Spaniens um. Nach der vorherigen Hitze strömt deutlich kühlere Luft auf die Iberische Halbinsel. Besonders im Norden und in den zentralen Landesteilen macht sich der Temperatursturz bemerkbar. Gleichzeitig ziehen Niederschläge über den Norden hinweg, während es im Süden und an Teilen der Mittelmeerküste freundlicher bleibt.
Im Norden Spaniens wird der Mittwoch wechselhaft. In Galicien und im westlichen Kantabrischen Raum können die Niederschläge länger anhalten und örtlich kräftiger ausfallen. Auch in den Pyrenäen ist mit Regen und einzelnen Schauern zu rechnen. Gewitter sind dort nicht ausgeschlossen. Im Laufe des Nachmittags lässt die Bewölkung vielerorts nach.
Besonders auffällig ist der Temperaturrückgang. In Teilen der Pyrenäen sowie im zentralen Bergland können die Höchstwerte gegenüber den Vortagen erheblich sinken. Auch rund um Madrid beginnt der Tag noch stark bewölkt bis bedeckt mit zeitweiligem Regen. Im Tagesverlauf setzt sich zunehmend trockenes und freundlicheres Wetter durch.
Im Süden bleibt es insgesamt wärmer und vielfach trockener. In höheren Lagen Andalusiens, darunter in der Sierra Nevada, können sich allerdings im Laufe des Nachmittags einzelne Schauer entwickeln, die örtlich von Gewittern begleitet werden. Auch dort gehen die Temperaturen zurück.
An der östlichen Mittelmeerküste sind längere freundliche und sonnige Abschnitte möglich. Murcia erwartet überwiegend wenig Bewölkung mit einigen hohen Wolken und zeitweise Quellwolken über dem Bergland.
Auf den Balearen rückt der Wind in den Mittelpunkt. Im Seegebiet der Inselgruppe wird im Tagesverlauf kräftiger Nord- bis Nordostwind erwartet. Vor allem auf See können dadurch deutlich unruhigere Bedingungen entstehen.
Auf den Kanaren bleibt das Temperaturniveau höher als in vielen Regionen des spanischen Festlands. Die UV-Belastung ist weiterhin sehr hoch.
Die zuvor verbreitete Hitze verliert am Mittwoch deutlich an Bedeutung. Stattdessen bestimmen der Temperatursturz im Norden und Zentrum, Regen im Norden sowie örtliche Schauer und Gewitter das Wettergeschehen. Für den Donnerstag deutet sich bereits wieder eine Beruhigung an: In vielen Regionen setzt sich häufiger die Sonne durch und die Temperaturen beginnen langsam zu steigen.











