Der große Spanien-Überlebensguide

Am Dienstag, 21. Juli 2026, beginnt in Spanien eine neue ausgeprägte Hitzewelle. In weiten Teilen der Halbinsel und auf den Balearen steigen die Temperaturen deutlich an. Besonders betroffen sind der Südosten, das Guadalquivir-Tal, das Ebro-Tal sowie Teile des Landesinneren. Gleichzeitig können sich im Osten und Südosten örtlich kräftige Gewitter entwickeln.

Die höchsten Temperaturen werden im südöstlichen Landesinneren erwartet. Dort sind verbreitet 41 bis 43 Grad möglich, örtlich können die Werte noch etwas höher liegen. Im oberen und mittleren Guadalquivir-Tal sowie im Ebro-Tal werden vielerorts 39 bis 41 Grad erreicht. Auch im Zentrum Spaniens wird es sehr heiß.

Im Norden fallen die Temperaturen regional etwas niedriger aus. Vor allem an der kantabrischen Küste bleibt die Hitze durch den Einfluss des Atlantiks gedämpfter als im Landesinneren.

Im Süden steht ein sehr heißer und überwiegend trockener Sommertag bevor. Besonders im östlichen Andalusien und in den großen Flusstälern steigt die Wärmebelastung erheblich an.

Im Osten und Südosten Spaniens wird die Hitze besonders intensiv. In Teilen von Murcia, der Comunidad Valenciana und Castilla-La Mancha besteht neben sehr hohen Temperaturen auch ein Risiko für örtliche Gewitter. Diese können lokal von kräftigen Windböen und Hagel begleitet werden.

Im Zentrum dominieren Sonne und große Hitze. In Madrid und Umgebung werden Werte um 36 bis 38 Grad erwartet, regional liegen die Temperaturen noch höher.

Auf den Balearen wird es ebenfalls sehr heiß. Besonders im Inneren Mallorcas können die Höchstwerte an die 40-Grad-Marke heranreichen.

Auf den Kanaren bleibt die Hitze insgesamt weniger extrem als auf dem spanischen Festland. Regional sind jedoch Temperaturen über 30 Grad möglich, auf Gran Canaria örtlich auch deutlich darüber. Der Nordostpassat kann weiterhin kräftig wehen.

Für Dienstag bestehen in mehreren Regionen Wetterwarnungen wegen hoher oder sehr hoher Temperaturen. Zusätzlich sind im Osten und Südosten örtliche Gewitter ein Thema. Die Kombination aus Hitze, Trockenheit und lokal möglichen Gewittern erhöht außerdem die Waldbrandgefahr erheblich.

Am Mittwoch dürfte sich die Hitzewelle weiter verschärfen. Besonders im Süden, Südosten und in einigen großen Flusstälern sind dann erneut Werte über 40 Grad zu erwarten. Der Donnerstag könnte regional den Höhepunkt der Hitze bringen, bevor sich zum Ende der Woche eine allmähliche Abkühlung abzeichnet.

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