Der große Spanien-Überlebensguide

Nach den extrem heißen Tagen zeichnet sich in Spanien am Freitag, 24. Juli 2026, eine langsame Veränderung der Wetterlage ab. Von Nordwesten nähert sich kühlere Luft, sodass die Temperaturen dort bereits zurückgehen. In weiten Teilen des Landes bleibt es jedoch sehr heiß. Besonders im Osten, Südosten, Süden und im Ebro-Tal werden weiterhin außergewöhnlich hohe Temperaturen erwartet.

Wetterlage

In großen Teilen Spaniens dominiert zunächst sonniges und trockenes Hochsommerwetter. Im Tagesverlauf können sich über einigen Gebirgs- und Binnenregionen Quellwolken entwickeln. Vor allem im Nordosten und Osten sind örtliche Schauer und Gewitter möglich.

Der wichtigste Wettertrend ist die beginnende Abkühlung im Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Diese kühlere Luft wird sich jedoch noch nicht überall durchsetzen. Im Mittelmeerraum sowie in Teilen des Südens und des Landesinneren hält die starke Hitze zunächst an.

Temperaturen

Die höchsten Werte werden erneut im Osten, Südosten und in Teilen des südlichen und zentralen Binnenlandes erwartet. Regional werden 38 bis 40 Grad erreicht oder überschritten. Besonders heiße Gebiete können um 41 bis 42 Grad erreichen.

Deutlich angenehmer bleibt es an der kantabrischen Küste und in Teilen des Nordwestens. Dort sorgt der zunehmende Einfluss atlantischer Luft für niedrigere Temperaturen.

Auch die Nächte bleiben in vielen Regionen warm. Besonders an der Mittelmeerküste, auf den Balearen und in Teilen des südlichen Binnenlandes können die Temperaturen nachts nur langsam zurückgehen.

Regionen

Im Norden macht sich die Wetteränderung zuerst bemerkbar. Galicien und Teile des kantabrischen Raums profitieren von niedrigeren Temperaturen und zeitweise mehr Bewölkung. Richtung Pyrenäen steigt dagegen die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter.

Im Süden bleibt es überwiegend sonnig und sehr heiß. Besonders im Binnenland Andalusiens können die Höchstwerte erneut an die 40-Grad-Marke heranreichen oder diese lokal überschreiten.

Im Osten Spaniens bleibt die Hitze besonders ausgeprägt. In der Comunidad Valenciana, Murcia und angrenzenden Binnenregionen werden verbreitet sehr hohe Temperaturen erwartet. Gleichzeitig können sich lokal Gewitter entwickeln, die mit kräftigen Windböen und vereinzelt Hagel verbunden sein können.

Im Zentrum bleibt es ebenfalls heiß und überwiegend trocken. In der Region Madrid und in Teilen von Castilla-La Mancha sind vielerorts Höchsttemperaturen im Bereich von etwa 36 bis 40 Grad möglich.

Im Ebro-Tal hält die starke Hitze an. Besonders in Aragón werden regional Temperaturen um 40 Grad erwartet. In Teilen der Provinz Zaragoza gelten erhöhte Warnstufen wegen hoher Temperaturen. Im Pyrenäenumfeld besteht zusätzlich Gewittergefahr.

Auf den Balearen bleibt es hochsommerlich warm bis heiß. Viel Sonne bestimmt den Tag, während die Temperaturen gegenüber dem Höhepunkt der Hitze regional etwas zurückgehen können.

Auf den Kanaren herrscht überwiegend stabiles Sommerwetter. An den Nordseiten der Inseln können zeitweise Wolken auftreten, während der Süden vielfach sonnig bleibt. Der Passatwind kann örtlich kräftig auffrischen.

Wetterwarnungen

Für Freitag bestehen weiterhin amtliche Wetterwarnungen, vor allem wegen hoher bis sehr hoher Temperaturen. Betroffen sind mehrere Regionen im Osten, Südosten und im Landesinneren.

Im Binnenland von Alicante werden Höchstwerte um 39 Grad erwartet, im Inneren der Provinz Valencia liegen die Warnschwellen regional bei 38 bis 39 Grad. Besonders hohe Werte bis etwa 42 Grad sind auch in Teilen von Albacete möglich. In Aragón gelten regional erhöhte Warnstufen wegen Hitze.

Zusätzlich bestehen örtlich Warnungen vor Gewittern. Dabei sind lokal starke Windböen und Hagel möglich. Die genaue Entwicklung solcher Sommergewitter kann regional sehr unterschiedlich ausfallen.

Ausblick

Zum Wochenende setzt sich die Abkühlung von Nordwesten voraussichtlich weiter durch. Damit gehen die Temperaturen in immer mehr Regionen zurück und die außergewöhnlich intensive Hitze verliert allmählich an Kraft.

Im Süden und im Mittelmeerraum kann es jedoch länger sehr heiß bleiben. Gleichzeitig bleibt vor allem über Gebirgen und im Osten eine lokale Gewitterneigung bestehen. Insgesamt deutet sich für das Wochenende eine etwas weniger extreme, aber weiterhin hochsommerliche Wetterlage an.

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