Der große Spanien-Überlebensguide

Am Donnerstag, 27. August 2026, zeigt sich das Wetter in Spanien ausgesprochen unterschiedlich. Eine Atlantiktiefdruckzone mit zugehöriger Kaltfront sorgt vor allem im Nordwesten für Regen, kräftige Schauer und Gewitter. Im Osten, Südosten und auf den Balearen bleibt dagegen vielerorts der Hochsommer bestimmend.

Besonders betroffen ist Galicia. In der westlichen Hälfte der Region können die Niederschläge kräftig ausfallen und von Gewittern und Hagel begleitet werden. Lokal sind größere Regenmengen innerhalb kurzer Zeit möglich. Auch im westlichen Pyrenäenraum können sich am Nachmittag kräftige Gewitter entwickeln.

Deutlich ruhiger bleibt das Wetter in weiten Teilen der Mitte, im Süden und entlang der Mittelmeerküste. Hier wechseln sich Sonne und einige Wolken ab, vielerorts bleibt es trocken.

Große Temperaturunterschiede

Mit der Kaltfront gelangt deutlich kühlere Luft in den Westen und Nordwesten Spaniens. In Teilen Galicias erreichen die Höchstwerte teilweise nur noch etwa 16 bis 21 Grad. Entlang der Kantabrischen Küste liegen die Temperaturen häufig zwischen rund 20 und 27 Grad.

Ganz anders sieht es im Osten und Südosten aus. Dort bleibt es sommerlich bis heiß. In besonders warmen Regionen sind weiterhin Werte von mehr als 35 Grad möglich. Damit entsteht innerhalb der Iberischen Halbinsel ein ungewöhnlich großer Temperaturkontrast.

Norden

Galicia steht im Mittelpunkt des unbeständigen Wetters. Vor allem in der westlichen Hälfte werden kräftige Schauer und Gewitter erwartet, örtlich mit Hagel und größeren Niederschlagsmengen. Auch in anderen Teilen des Nordens ziehen mehr Wolken durch.

Am westlichen Rand der Pyrenäen steigt am Nachmittag ebenfalls das Risiko kräftiger Gewitter. Richtung östliches Kantabrien fällt der Regen insgesamt weniger verbreitet aus.

Osten und Mittelmeerküste

An der spanischen Mittelmeerküste bleibt die Wetterlage wesentlich stabiler. Von Cataluña über die Comunidad Valenciana bis Murcia sind längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Niederschläge spielen vielerorts keine größere Rolle.

Gleichzeitig bleibt es hier deutlich wärmer als im Westen. Besonders im Südosten können die Höchsttemperaturen örtlich über 35 Grad steigen.

Süden und Zentrum

In großen Teilen Andalusiens sowie im zentralen Spanien setzt sich überwiegend trockenes Wetter durch. Mit dem Durchzug der Kaltfront gehen die Temperaturen jedoch in zahlreichen Regionen zurück. Der Wind kann zeitweise auffrischen.

Balearen

Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera überwiegt insgesamt ruhiges Sommerwetter. Zeitweise ziehen mittlere und hohe Wolkenfelder über die Inseln. Die Temperaturen ändern sich nur wenig.

Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln bleibt die typische Zweiteilung bestehen. Im Norden der gebirgigen Inseln halten sich zeitweise dichtere Wolken. Auf La Palma sind am Vormittag örtliche leichte Regenfälle möglich. Die südlichen und westlichen Inselbereiche bekommen deutlich mehr Sonne.

Wetterwarnungen

Für Donnerstag bestehen in mehreren Provinzen Wetterwarnungen. Im Mittelpunkt stehen kräftiger Regen und Gewitter in Galicia, wo lokal auch Hagel auftreten kann. Weitere Warnungen betreffen regional hohe Temperaturen sowie einzelne Küstenabschnitte. Insgesamt sind zehn Provinzen von Warnungen wegen verschiedener Wettergefahren betroffen.

Besonders aufmerksam sollte die Wetterentwicklung deshalb im Nordwesten Spaniens und im Bereich der westlichen Pyrenäen verfolgt werden.

Ausblick

Am Freitag beruhigt sich das Wetter in vielen Regionen wieder. Gleichzeitig steigen die Temperaturen anschließend erneut an. Zum Wochenende zeichnet sich in weiten Teilen Spaniens wieder sonnigeres und zunehmend heißes Sommerwetter ab.

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