Der große Spanien-Überlebensguide

Am Mittwoch, 29. Juli 2026, beginnt in Spanien eine neue Hitzewelle. Hochdruckeinfluss über dem westlichen Mittelmeer sorgt in weiten Teilen des Landes für stabiles und sonniges Wetter. Gleichzeitig steigen die Temperaturen besonders im Osten, Nordosten und im oberen Ebro-Becken deutlich an. Die Hitze wird voraussichtlich mindestens bis Sonntag anhalten.

Besonders heiß wird es in den großen Flusstälern im Südwesten. Dort werden Höchstwerte von 39 bis 41 Grad erwartet. In Teilen der nördlichen Meseta und in La Mancha liegen die Temperaturen verbreitet zwischen 37 und 39 Grad.

Noch extremer fällt die Hitze im Ebro-Tal und in den Senken des Nordostens aus. Hier werden 40 bis 42 Grad erwartet, örtlich können sogar mehr als 42 Grad erreicht werden. Gleichzeitig bleiben auch die Nächte in vielen der besonders heißen Gebiete ungewöhnlich warm.

Im Norden Spaniens überwiegt häufig sonniges oder nur gering bewölktes Wetter. In den Pyrenäen steigen die Temperaturen deutlich an. Im katalanischen Pyrenäenraum können sich am Nachmittag allerdings Quellwolken entwickeln; im Prepirineo und im Ripollès sind einzelne Schauer und Gewitter möglich.

Im Süden und Südwesten steht die große Hitze im Mittelpunkt. Besonders in den Flusstälern werden 39 bis 41 Grad erreicht. Regen spielt kaum eine Rolle, während die Kombination aus hohen Temperaturen, trockener Luft und Wind die Waldbrandgefahr weiter erhöht.

Auch im Osten Spaniens steigen die Temperaturen deutlich. Besonders heiß wird es im Ebro-Tal und im nordöstlichen Binnenland. An der Mittelmeerküste fallen die Temperaturen durch den Einfluss des Meeres weniger extrem aus als im Landesinneren.

Im Zentrum erreichen Teile von La Mancha sowie angrenzende Gebiete etwa 37 bis 39 Grad. Über weite Strecken bleibt es trocken und sonnig.

Auf den Balearen setzt sich überwiegend sommerliches und stabiles Wetter fort. Für die Küstengewässer von Valencia, Murcia und den angrenzenden Bereichen werden am Mittwoch keine warnwürdigen Bedingungen erwartet.

Auch die Kanaren geraten stärker in den Einfluss der Hitze. Besonders in mittleren Höhenlagen von La Palma, Teneriffa und Gran Canaria steigen die Temperaturen kräftig. In den Tälern Gran Canarias werden mehr als 36 Grad erwartet. Oberhalb der feuchteren Luftschicht kann zudem Calima auftreten.

Für Mittwoch besteht eine besondere Warnlage wegen der beginnenden Hitzewelle. Betroffen sind vor allem die Flusstäler im Südwesten, das Ebro-Tal, die Senken im Nordosten sowie die Kanaren. Neben der Belastung durch die hohen Tageswerte gewinnen sehr warme Nächte und die zunehmende Waldbrandgefahr an Bedeutung.

Am Donnerstag bleibt die Hitze in großen Teilen Spaniens bestehen. An der kantabrischen Küste und im Nordwesten gehen die Temperaturen teilweise deutlich zurück, während im Landesinneren, Südwesten und Nordosten weiterhin Werte um oder über 40 Grad möglich sind. Für Freitag und das Wochenende zeichnet sich eine Fortsetzung der außergewöhnlich heißen Wetterphase ab; zugleich können später wieder häufiger Gewitter im östlichen und nordöstlichen Binnenland entstehen.

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