Spanien plant ein Rekordangebot im öffentlichen Dienst mit 40.000 Stellen zu genehmigen

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Die Regierung beabsichtigt, in einer bevorstehenden Kabinettssitzung ein öffentliches Stellenangebot für das Jahr 2024 zu genehmigen, das rund 40.000 Stellen umfasst und “die Schaffung von Nettoarbeitsplätzen sichert”, wie Quellen aus dem Ministerium für Digitale Transformation und Öffentliche Verwaltung berichten.

Die Gewerkschaft UGT des öffentlichen Dienstes teilte in einer Erklärung mit, dass sie zur Sitzung des Allgemeinen Verhandlungstisches der staatlichen Verwaltung am Mittwoch eine vorläufige Schätzung von 40.121 Stellen vorgelegt hat, die etwas über dem historischen Angebot von 2023 liegt (39.574), wobei 20.840 Stellen neu besetzt und mindestens 10.600 Stellen durch interne Beförderung vergeben werden sollen.

Zusätzlich gibt es das Angebot für die Streitkräfte und die staatlichen Sicherheitsbehörden mit 6.520 offenen Stellen und 2.161 Stellen für interne Beförderungen. Dies sind vorläufige Zahlen, so die UGT, die angibt, dass die endgültigen Zahlen beim nächsten Ministerrat bekannt gegeben werden.

Die vom Ministerium unbesetzten Stellen der Vorjahre werden erneut ausgeschrieben, da mindestens 3.000 Plätze aus den Jahren 2022 und 2023 noch vakant sind und somit in das neue Angebot aufgenommen werden.

Die UGT betrachtet dieses Angebot als zufriedenstellend, da es ihrer Meinung nach den Fortschritt bei der Schaffung von Nettoarbeitsplätzen markiert, “was zur Verjüngung des Personals in der allgemeinen staatlichen Verwaltung dringend erforderlich ist”. Sie erinnert daran, dass dieses Jahr das letzte sein wird, in dem die Ersatzquote gilt, wie vom Minister für digitale Transformation und öffentliche Funktion, José Luis Escrivá, zugesagt.

Die CSIF lehnte das Angebot ab, weil es die Ersatzquote beibehält, die Schaffung von Nettoarbeitsplätzen reduziert, die Anzahl der Stellen im Vergleich zum Vorjahr verringert und die Einhaltung der Fristen nicht sichert.

“Unsere Organisation wird kein öffentliches Beschäftigungsangebot unterstützen, das den Arbeitskräftemangel und den Missbrauch von befristeten Arbeitsverhältnissen nicht löst, indem es die Grenzen für die Ersetzung von in den Ruhestand tretendem Personal beibehält”, erklärt die Gewerkschaft.

Deshalb hat die CSIF für den kommenden Donnerstag, den 27. Juni, um 12 Uhr, zu einer Protestaktion vor dem Finanzministerium gegen die Verschlechterung der öffentlichen Verwaltung aufgerufen.

Bild: Archiv


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