Nach mehreren ruhigen Tagen kündigt sich in Spanien ein markanter Wetterumschwung an. Zwischen Donnerstag, dem 6. November, und Freitag, dem 7. November, werden ein atlantischer Trog und eine aktive Kaltfront das Wettergeschehen bestimmen – mit deutlichen Temperaturstürzen, verbreitetem Regen und den ersten kräftigen Schneefällen des Herbstes.
Wetterumschwung: Von milder Ruhe zu frostiger Dynamik
Bislang zeigten sich die Tage klar und windstill, die Nächte brachten jedoch bereits die ersten nennenswerten Fröste der Saison. Nun aber zieht ein mächtiger Höhentrog über die Iberische Halbinsel. Dieser sorgt zunächst für einen kurzen Temperaturanstieg, bevor die Werte am Donnerstag kräftig sinken. Besonders im Norden und Zentrum Spaniens wird es winterlich – in den Bergen fällt der erste bedeutende Schnee des Herbstes.
Donnerstag: Regen, Temperatursturz und Schnee bis 1500 Meter
Am Mittwochabend erreicht die Kaltfront das Landesinnere, bringt verbreitete Regenfälle und spürbare Abkühlung. Am Donnerstag setzt sich die kalte Atlantikluft durch. Im Norden und Nordosten Spaniens halten sich Schauer den ganzen Tag, insbesondere durch die Bildung eines kleinen Tiefs über dem westlichen Mittelmeer.
Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 2000 Meter, in den Pyrenäentälern zum Abend hin sogar noch tiefer.
Pyrenäen: Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet
Die ergiebigsten Schneefälle werden in den zentralen und östlichen Pyrenäen erwartet. In der Provinz Huesca (Aragonien) sind 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee möglich. In Lleida und Girona könnten in Skigebieten wie Boí Taüll, Espot, Port Ainé oder Tavascan ähnliche Mengen fallen.
Damit etabliert sich der erste stabile Schneemantel der Saison – und das früher als gewöhnlich.
Schnee auch in anderen Gebirgen Spaniens
In den Kantabrischen Bergen sowie im Zentral- und Iberischen System sind vereinzelte Schneeschauer möglich, vor allem in den höchsten Lagen. Auch in der Sierra Nevada könnten erste symbolische Schneeflocken fallen, oberhalb von 2000 bis 2500 Metern. Diese markieren den Beginn des Winters selbst im Süden der Halbinsel.
Freitag: Zweiter Trog bringt neue Schneefälle
Am Freitag zieht ein weiterer atlantischer Trog über den Norden Spaniens. Damit bleiben Regen, Kälte und Schneeschauer bestehen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1600 und 1800 Metern. Bis zum Wochenende könnten sich in den zentralen und östlichen Pyrenäen bis zu 30 Zentimeter Schneehöhe ansammeln – die erste geschlossene Schneedecke des Herbstes.
Wochenende: Kurzzeitige Wetterberuhigung
Zum Wochenende kehrt vorübergehend Hochdruckeinfluss zurück. Das Wetter stabilisiert sich, die Temperaturen steigen leicht an. In den Nächten ist jedoch weiterhin mit Frost in Tälern und Hochebenen zu rechnen.
Meteorologen warnen: Diese ruhige Phase dürfte nur kurz andauern, da sich für November weitere Atlantikfronten ankündigen – mit erneuten Regen- und Schneefällen.











