Aktuelle Wetterlage in Spanien
Spanien erlebt derzeit eine der kältesten Perioden der Woche. In der Nacht sorgten eine ausgeprägte Kaltluftmasse, fehlender Wind und wolkenloser Himmel für extrem niedrige Temperaturen. Besonders betroffen waren Hochtäler und Senken, in denen sich die Kälte stauen konnte.
Herausragend waren die -13 °C in Cap de Vaquèira (Lleida), während im südlichen Andalusien -9,6 °C im Pozo Romero (Jaén) gemessen wurden – typische „Kältefallen“, die in solchen Wetterlagen besonders stark auskühlen.
Trotz dieser eisigen Startbedingungen setzt ab Freitag im östlichen und südöstlichen Spanien eine deutliche Erwärmung ein. Die Wetterexperten rechnen mit einem Anstieg der Tageshöchstwerte um 1 bis 5 Grad, örtlich sogar darüber.
Deutliche Erwärmung am Mittelmeer – im Norden weiterhin kühl
Am Freitag steigen die Temperaturen vom östlichen Kantabrischen Meer über das Ebrotal und Katalonien bis hinunter nach Murcia sowie in Teilen von Castilla-La Mancha spürbar an. In den Gebirgen des Iberischen Systems, des Zentralsystems und der Pyrenäen sind sogar 6 bis 8 Grad mehr möglich – verbunden mit beginnendem Tauwetter in mittleren Höhenlagen.
Trotzdem bleiben die Werte moderat:
- Madrid: etwa 12 °C
- Barcelona & Valencia: ca. 16 °C
- Murcia: bis zu 17 °C
- Saragossa: etwa 15 °C
- Nördliches Hochplateau: meist nur 8–12 °C
- Kanarische Inseln (Süden): angenehme 20–23 °C
Der Samstag bringt im Osten weitere leichte Erwärmung, während im Westen und im Landeszentrum die Werte wieder sinken. Das nördliche Hochplateau bleibt hartnäckig unter der 10-Grad-Marke, in Madrid werden nur etwa 11 °C erwartet.
An der Mittelmeerküste liegen die Höchstwerte dagegen bei 17 bis 19 °C – angenehm mild für Ende November.
Nächte bleiben eisig – Frost hält an
Trotz des milderen Tageswetters bleibt die Nacht gefährlich kalt. Auch am Freitagmorgen friert es verbreitet erneut, vor allem:
- in beiden Kastilien
- in der Region Madrid
- im Süden von La Rioja
- im Landesinneren Kataloniens
- in Teilen Aragoniens außerhalb des Ebro-Tals
Viele Provinzhauptstädte starten mit -1 bis -2 °C, darunter León, Zamora, Palencia, Valladolid, Soria, Cuenca, Teruel, Albacete und Lleida.
In Madrid wird mit 0 °C gerechnet – ein frostiger Tagesbeginn.
Fazit: Kälterekorde in den Nächten, milde Erholung am Tag
Spanien erlebt eine markante Winterlage mit teils extrem kalten Nächten, aber spürbar milderen Tagen. Besonders der Mittelmeerraum profitiert ab Freitag von einem deutlichen Temperaturanstieg, während das Landesinnere weiterhin winterlich bleibt. Die Wetterlage bleibt zweigeteilt – mit Frost in vielen Regionen, aber fast frühlingshaftem Wetter auf den Kanaren.











