Mindestens ein Toter und sechzehn Verletzte nach einer starken Gasexplosion in einem Gebäude in Badajoz

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Eine Person ist gestorben und sechzehn wurden verletzt, wie das Zentrum 112 von Extremadura nach einer starken Explosion berichtete, die am Donnerstag mehrere Häuser in Badajoz erschüttert hat und die Fassade des Gebäudes angehoben hat.

Die Ereignisse ereigneten sich heute Nachmittag, genauer gesagt gegen 15:30 Uhr, als sich die Feuerwehrleute darauf vorbereiteten, die Tür des Hauses aufzubrechen, nachdem sie von den Nachbarn auf einen starken Gasgeruch aufmerksam gemacht worden waren, der aus dem Inneren kam.

Lokalen Medien zufolge haben Feuerwehrleute bei Löscharbeiten gegen 17:30 Uhr die Leiche einer leblosen Person im Badezimmer des Hauses gefunden, in dem sich die Explosion ereignete.

Die Nationalpolizei hat bestätigt, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 56-jährigen Mann handelt und dass er der Bewohner des Hauses ist. Darüber hinaus haben die Feuerwehrleute vier Butangasflaschen in dem Innenraum gefunden.

Nachbarn haben mehreren lokalen Medien bestätigt, dass ein Mann mit seiner Partnerin seit einem Jahr in der Wohnung lebt, sie aber zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus war. Unter den übrigen Verletzten, die alle geringfügiger Natur sind, befinden sich zwei Polizisten und zwei Feuerwehrleute, die durch die Trümmer verletzt wurden, sowie mehrere Nachbarn, die am stärksten von Angstkrisen betroffen sind.

Laut EFE wurde einer der Feuerwehrleute verletzt, als er einen “starken” Schlag auf den Kopf erhielt. Zudem mussten vier der Verletzten in das Universitätskrankenhaus Badajoz verlegt werden.

Das Gebäude befindet sich in der Hernando de Soto Straße im Stadtteil San Fernando. Zwei Krankenwagen mit grundlegenden lebenserhaltenden Maßnahmen, eine medizinische Einheit, ein Team des Point of Continuous Care von Badajoz und Mitglieder der nationalen und lokalen Polizei sowie Feuerwehrleute des Stadtrats von Badajoz sind zum Ort des Geschehens gezogen.

Darüber hinaus wurde präventiv die Evakuierung von Gebäuden in der Nähe des betroffenen Gebiets durchgeführt, das von Polizeibeamten abgesperrt wurde.

Derzeit untersucht die Polizei die Ursachen dieser Explosion. Ignacio Grajera, Bürgermeister von Badajoz, der an den Ort der Explosion gezogen ist, verweist laut der Zeitung Hoy auf einen “Selbstmordversuch als erste Hypothese”.

Lokalen Medien zufolge hat der Stadtrat den Nachbarn psychologische Betreuung sowie den Betroffenen, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können, eine Unterkunft angeboten. Darüber hinaus hat der Stadtarchitekt festgestellt, dass die Struktur des Gebäudes nicht beschädigt wurde, obwohl das angrenzende Stockwerk erhebliche Schäden aufweist und in anderen eine große Menge Rauch eingedrungen ist.


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