Der große Spanien-Überlebensguide

Österreich ist nach einem dramatischen 3:3 gegen Algerien ins Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada eingezogen und trifft dort auf Spanien. Das torreiche Remis am dritten und letzten Spieltag der Gruppe J reichte beiden Mannschaften für das Weiterkommen: Österreich qualifizierte sich als Gruppenzweiter, Algerien als sechstbester Gruppendritter.

Die Partie entwickelte sich zu einem der spektakulärsten Spiele der Gruppenphase. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem Algerien zweimal einen Rückstand aufholte und Österreich erst in letzter Sekunde den zweiten Platz in der Gruppe sicherte.

Arnautovic bringt Österreich in Führung

Algerien bestimmte zunächst das Spielgeschehen mit mehr Ballbesitz und offensiver Ausrichtung. Ibrahim Maza setzte früh Akzente, während Österreich zwischen tiefem Verteidigen und hohem Pressing wechselte.

Nach einer längeren Abtastphase schlug Österreich jedoch eiskalt zu. David Alaba spielte einen langen Ball in den Lauf von Marko Arnautovic, der die Unsicherheit in der algerischen Defensive nutzte und Torhüter Oussama Benbot im Eins-gegen-eins zur österreichischen Führung überwand.

Kurz vor der Pause gelang Algerien der verdiente Ausgleich. Rechtsverteidiger Rafik Belghali setzte sich mit mehreren starken Dribblings gegen zwei Gegenspieler durch und traf mit einem präzisen Linksschuss unhaltbar zum 1:1.

Sabitzer erhöht – Mahrez antwortet

Nach dem Seitenwechsel begann Algerien erneut engagiert, doch Österreich ging wieder in Führung. Konrad Laimer setzte sich auf der rechten Seite durch und legte den Ball scharf zurück. Marcel Sabitzer verwandelte seine erste Ballberührung zum 2:1.

Die Nordafrikaner ließen sich davon nicht entmutigen. Nach einer starken Einzelaktion von Houssem Aouar erzielte Kapitän Riyad Mahrez den erneuten Ausgleich zum 2:2 und hielt Algerien damit auf Kurs Richtung Sechzehntelfinale.

Dramatische Schlussphase

In der Schlussphase schien sich das Spiel zunächst zu beruhigen, da beide Mannschaften mit dem Zwischenstand für das Sechzehntelfinale qualifiziert gewesen wären.

In der Nachspielzeit brachte Mahrez Algerien mit seinem zweiten Treffer sogar mit 3:2 in Führung und ließ Österreich kurzfristig um den Einzug in die K.-o.-Phase bangen.

Doch die Antwort folgte praktisch mit der letzten Aktion des Spiels: Sasa Kalajdzic erzielte den 3:3-Ausgleich und sicherte Österreich den zweiten Platz in der Gruppe.

Damit kommt es im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft zum Duell zwischen Spanien und Österreich, während Algerien als einer der besten Gruppendritten ebenfalls die K.-o.-Phase erreicht.

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