Korruption: Spaniens Ex-Gesundheitsminister Illa zahlte 50x mehr für Medizinische Einwegkleidung an eine chinesische Firma mit Eu Geldern

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Ein weiterer Auftrag aus dem Gesundheitsministerium von Salvador Illa unter Verdacht. Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt, ob es Ausflüchte und Veruntreuung europäischer Gelder für die Vergabe von mehr als 10 Millionen Euro für 500.000 Einwegkleider an das chinesische Unternehmen Weihei Textile Group gegeben hat.

Das Ministerium von Salvador Illa zahlte einen Preis, der 50-mal höher war als der Preis, der damals für das gleiche Produkt auf dem Markt erhältlich war. Als ob das noch nicht genug wäre, konnte Vozpópuli überprüfen, dass die Weihei Textile Groupup nicht auf der Liste der Unternehmen stand, die von der chinesischen Regierung empfohlen wurden, während der Coronavirus-Pandemie in seinem Land tätig zu sein.

Quellen, die der chinesischen Botschaft in Spanien nahestehen, berichten von der diplomatischen Unzufriedenheit, die die Regierung von Pedro Sánchez dazu veranlasste, dem Rat der Regierung in Peking nicht zu folgen und auf eigenes Risiko nach Lieferanten auf dem wilden Markt zu suchen, zu dem die asiatische Macht geworden ist.

Sánchez’ Regierung hatte eine öffentliche Konfrontation mit der chinesischen Botschaft wegen der Tests, die von Shenzhen Bioeasy Biotechnology gekauft wurden und sich als fehlerhaft herausstellten. “Das chinesische Handelsministerium hat Spanien eine Liste von klassifizierten Lieferanten angeboten, in der Shenzhen Bioeasy Biotechnology nicht enthalten war”, sagte er öffentlich auf seinem Twitter-Account.

Die Europäische Staatsanwaltschaft beschloss, den Notfallvertrag mit der Weihei Textile Group zu untersuchen, nachdem sie von der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft erfahren hatte, dass der Kauf vollständig mit europäischen Mitteln getätigt wurde. Am 27. März 2020 vergab die Geschäftsführung des National Institute of Health Management (Ingesa) an dieses chinesische Unternehmen insgesamt 10.192.695 Euro im Voraus und von Hand für den Erwerb von einer halben Million Einwegkitteln.

Der Preis der Kittel lag bei 16,7 € pro Stück. Eine viel höhere Menge als das, was andere Lieferanten zu den gleichen Terminen für die gleiche Lieferung angeboten haben. Nicht nur andere Institutionen erzielten bessere Preise, sondern auch das Gesundheitsministerium selbst fand billigere Kittel als die der Weihei Textile Group.

Bild: romanzaiets


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