Der große Spanien-Überlebensguide

Was Spanien in den nächsten Tagen erwartet

Der Atlantik bleibt diese Woche die dominierende Wetterquelle für Spanien: Sturm Claudia sendet wiederholt starke Fronten über die Halbinsel und die Inseln. Diese bringen lokal heftige Regenfälle, stürmische Böen und einen deutlichen Temperatursturz in vielen Regionen.

Zu Wochenbeginn wurden in Teilen Andalusiens, Kantabriens, des Baskenlands und sogar auf den Kanaren ungewöhnlich hohe Werte von rund 30 °C gemessen – ein markanter Kontrast zu leichten Frösten in den Pyrenäen und im Zentralsystem. Auch Windböen über 100 km/h machten in den Picos de Europa Schlagzeilen.

Während es bis gestern nur in Teilen Galiciens leicht geregnet hatte, hat Sturm Claudia in der Nacht zu heute deutlich kräftigere Niederschläge gebracht. Die westliche Halbinselhälfte steht bereits unter Wetterwarnungen, vor allem wegen starker Böen.


24 Stunden Dauerregen – die Lage heute

Heute sorgt die mit Claudia verbundene Front in folgenden Regionen für anhaltenden und teils intensiven Regen:

  • Galicien
  • Kastilien und León
  • Westliches Zentralsystem
  • Extremadura
  • Westliches Andalusien
  • Kanarische Inseln (mit nachlassenden Schauern im Tagesverlauf)

In der Osthälfte bleibt es dagegen meist trocken und nur leicht bewölkt. Auch die Balearen erwarten kaum Niederschlag. Die Temperaturen bleiben trotz zunehmender Wolken noch vergleichsweise hoch. Der Wind aus Süd bis Südwest verstärkt sich vor allem im Westen und auf den Kanaren.


Morgen: Regen in fast ganz Spanien – erster Schnee möglich

Auch am morgigen Tag bleibt der Sturm nahezu stationär, was in den meisten Regionen weitere Regenfälle auslöst. Besonders intensiv wird es erneut in:

  • Galicien
  • Kantabrischem Gebirge
  • Kastilien und León
  • Pyrenäen
  • Zentralsystem
  • Westhälfte Andalusiens

In höheren Lagen der Pyrenäen und der Sierra Nevada können erstmals Schneeflocken fallen. Im Südosten bleibt die Niederschlagsgefahr gering – ebenso auf den Balearen und den Kanaren, die nach und nach aus dem Einflussbereich des Sturms geraten.

Die Temperaturen sinken spürbar, besonders im Norden und im Landesinneren. Der Wind aus Südwesten bringt teils kräftige Böen, vor allem in Gebirgslagen.


Wochenende: Claudia rückt näher

Samstag

Die Wetterlage bleibt unverändert: Viele Regionen erleben dichte Bewölkung und verbreitete Regenfälle, lokal auch stürmische Schauer. Nur an der kantabrischen Küste und im Südosten sind Niederschläge weniger wahrscheinlich.

In den nördlichen Gebirgsregionen ist Schneefall möglich, während in der südlichen Hälfte des Atlantikhangs am Morgen verbreitet Nebel auftritt. Die Temperaturen sinken weiter, im Pyrenäenraum ist Frost zu erwarten.

Sonntag

Am Sonntag erreicht das Zentrum des Sturms den Nordwesten Galiciens, begleitet von einer weiteren intensiven Front. Dort kann es erneut zu starken und anhaltenden Regenfällen kommen. Kleinere Niederschlagsmengen sind im Südosten und später auch auf den Balearen möglich.

Die Kanarischen Inseln erleben wechselnde Bewölkung und leichte Regenchancen im Norden. Auffällig sind vielerorts Nebelbänke im Binnenland. Die Tageshöchstwerte steigen leicht, während im Nordwesten der Wind zunehmend auf West dreht.

Newsletter abonnieren:

Dein Weg