Haftpflichtversicherung für Hunde: Spaniens Regierung räumt ein dass sie nicht in der Lage ist das Tierschutzgesetz umzusetzen

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Punkte, die am 29. September in Kraft treten sollen, wie z.B. die Versicherungspflicht für Hunde oder Trainingskurse, bedürfen einer besonderen Regelung.

Am 29. September tritt das im März dieses Jahres verabschiedete Gesetz über den Schutz der Rechte und des Wohlergehens von Tieren in Kraft, das in Artikel 30.3 die Verpflichtung zur Haftpflichtversicherung für Hunde festlegt.

Nach zahlreichen Anfragen zu diesem Aspekt hat die Generaldirektion für Tierrechte des Ministeriums für soziale Rechte und Agenda 2030 eine Informationsmitteilung veröffentlicht, in der sie darauf hinweist, dass die Norm zwar am 29. September in Kraft treten wird, dieser Punkt jedoch erst nach ihrer regulatorischen Entwicklung anwendbar sein wird.

“Rein rechtlich gesehen ist es erst dann wirksam anwendbar, wenn die regulatorische Entwicklung dieses Gebots in Übereinstimmung mit den darin enthaltenen Bestimmungen erfolgt”, erklären sie aus der Generaldirektion.

Sie weisen auch darauf hin, dass “sie sich darum kümmern muss, was in den regionalen und lokalen Vorschriften zu diesem Thema gesammelt wird, die in einigen Fällen bereits die Verpflichtung zur Haftpflichtversicherung für den Besitz von Hunden vorsehen”.

Darüber hinaus weisen sie darauf hin, dass im Falle von potenziell gefährlichen Hunden die spezifischen Vorschriften (Königliches Dekret 28/2002 vom 22. März, das das Gesetz 50/1999 vom 23. Dezember über die rechtliche Regelung des Besitzes potenziell gefährlicher Tiere weiterentwickelt) verlangen, dass die Mindestdeckung der Haftpflichtversicherung mindestens 120.000 Euro.

“Auf der anderen Seite wird empfohlen, sich an Versicherungsgesellschaften zu wenden, um sich über Hunde zu beraten, die je nach Typologie, geltenden Vorschriften und anderen Aspekten in Hausratversicherungen aufgenommen werden könnten”, fügen sie hinzu.

Schließlich teilen sie mit, dass dies auch in Bezug auf andere Verpflichtungen geschehen wird, die im Gesetz 7/2023 vom 28. März geregelt sind und eine regulatorische Entwicklung erfordern, wie z. B. den Abschluss des Kurses für verantwortungsbewusstes Eigentum oder die Identifizierung von Tieren, die in der Positivliste aufgeführt sind und nicht zu den Arten Hund, Katze und Frettchen gehören, die nach Inkrafttreten der oben genannten regulatorischen Entwicklung anwendbar sein werden.

Bild: Copyright: haiderali886


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