Der große Spanien-Überlebensguide

Der Zivilschutz hat aufgrund sintflutartiger Regenfälle eine Es-Alert-Warnung an Mobiltelefone in mehreren Gemeinden der Provinz Barcelona versendet. Besonders betroffen ist die Stadt Badalona sowie Orte in den Regionen Vallès Oriental, Maresme und Barcelonès.

Regenfront bleibt über mehreren Gemeinden stationär

Nach Angaben der Behörden hat sich die seit Freitagabend aktive Regenfront erneut über Badalona sowie über Canovelles, Granollers, Parets del Vallès, Montmeló, Montornès und Martorelles festgesetzt. Auch in Sant Fost de Campsentelles, Montcada i Reixach, Tiana, Montgat und Santa Coloma de Gramenet wurde die Warnmeldung direkt auf die Mobiltelefone der Bevölkerung gesendet.

Die Situation gilt als angespannt, da lokal sehr hohe Niederschlagsmengen in kurzer Zeit fallen können – mit der Gefahr von Überflutungen, vollgelaufenen Unterführungen und Verkehrsbehinderungen.

Inuncat-Plan in ganz Katalonien aktiviert

Bereits seit Freitag ist in Katalonien der Inuncat-Plan aktiv. Dieser Sonderplan greift immer dann, wenn außergewöhnliche Regenfälle und mögliche Hochwasserereignisse erwartet werden. Die Aktivierung erfolgte vorsorglich für das gesamte Wochenende.

Wetterprognose: Regen, sinkende Temperaturen und Schnee in den Pyrenäen

Die staatliche Wetteragentur AEMET rechnet am Samstag in Katalonien mit stark bewölktem Himmel und weit verbreiteten Niederschlägen. In den Pyrenäen wird die Schneefallgrenze bei etwa 1.400 Metern erwartet, begleitet von leichten Frösten in höheren Lagen.

Die Minimumtemperaturen steigen im Nordosten leicht an, während sie im übrigen Gebiet weitgehend stabil bleiben. Die Höchsttemperaturen hingegen gehen zurück. Der Wind weht im Landesinneren schwach und wechselhaft, an der Küste der nördlichen Hälfte aus östlicher Richtung, im übrigen Norden mäßig aus Nordwest.

Behörden rufen zur Vorsicht auf

Der Zivilschutz empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden, besonders in Senken, Unterführungen und in der Nähe von Bächen oder Flussläufen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, offizielle Warnmeldungen ernst zu nehmen und sich über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten.

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