Ein Mann schießt dreimal auf seinen Nachbarn und nimmt sich dann in Calpe das Leben

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Ein Mann soll in Calpe (Alicante) dreimal auf seinen Nachbarn geschossen und dann Selbstmord begangen habenwie die Zeitung TodoAlicante berichtet. Die Guardia Civil ist in der Urbanisation aufgetaucht, nachdem sie von Nachbarn wegen des Lärms von Detonationen mit Schusswaffen alarmiert worden war.

Als die Beamten zu dem Ort gingen, fanden sie in einem ersten Haus den leblosen Körper eines 32-jährigen Mannes spanischer Staatsangehörigkeit, während im angrenzenden Haus die Leiche eines anderen Mannes, 45 Jahre alt und französischer Herkunft, entdeckt wurde.

Beide Leichen wiesen Schusswunden auf und in der letzten Wohnung wurde eine Handfeuerwaffe gefunden. Nach der Abfrage der Datenbank der Guardia Civil wurde festgestellt, dass keiner von ihnen eine Lizenz für den Besitz von Schusswaffen in Spanien besaß.

Der ermordete Nachbar ist ein Architekt, der einer bekannten Familie in der Stadt Peñón de Ifach angehörte. Nach den von TodoAlicante zusammengestellten Informationen hatte er im Stadtrat gearbeitet und war auch den zuständigen Räten für Subventionen und Bürgersicherheit zugeordnet.

Die Ermittlungen deuten auf einen Konflikt zwischen Nachbarn angrenzender Häuser hin, bei dem es um Schäden geht, die einer von ihnen erlitten hat, der von der anderen Partei Schadenersatz fordert.

Das territoriale Team der Guardia Civil hat die Ermittlungen zum Fund der Leichen übernommen, um die Umstände dieser Ereignisse aufzuklären.

Bild: Archiv


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