Die Nationalpolizei zerschlägt eine kriminelle Organisation die sich dem Cyberbetrug verschrieben hat

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Die Organisation mit Sitz in den Provinzen Alicante und Murcia war im gesamten Staatsgebiet tätig und führte Betrug mit der SIM-Swapping-Technik und anderen bekannten Cyberbetrügereien durch.

160 Bankkonten wurden gesperrt und insgesamt 14 Personen wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche festgenommen.

Agenten der Nationalpolizei haben eine kriminelle Organisation zerschlagen, die Geld auf Bank- und Online-Glücksspielkonten umgeleitet hat. Die Organisation, die ihren Sitz in den Provinzen Alicante und Murcia hat, führte Betrug im gesamten Staatsgebiet durch, indem sie die SIM-Swapping-Technik und andere bekannte Cyberbetrügereien einsetzte. Insgesamt wurden 14 Personen wegen Betrugs- und Geldwäscheverdachts festgenommen und 160 Bankkonten gesperrt.

Die Ermittlungen begannen, als die Beamten erfuhren, dass die Verantwortlichen des Glücksspielsektors die Existenz von Online-Glücksspielkonten entdeckt hatten, die verwendet wurden, um Geld aus betrügerisch erlangten Überweisungen zu erhalten und abzuzweigen. Die Konten erhielten Geld aus Betrügereien, die im gesamten Staatsgebiet gemeldet wurden, und kurz darauf wurde dieses Geld an Geldautomaten verschiedener Banken und in den Spielhallen selbst abgehoben.

Die betrogenen Gelder wurden über ein ausgedehntes Netzwerk von “Maultieren” abgezweigt, die sie nutzten, um Bankkonten, Online-Spielkonten und Kryptowährungskonten zu eröffnen sowie das Bargeld an Geldautomaten oder Spielhallen abzuheben, wodurch es schwierig wurde, das ergaunerte Geld zu finden und zurückzuverfolgen.

SIM-Swapping als Betrugstechnik

Die Hauptmethode, die von der Organisation zum Betrug verwendet wurde, war SIM-Swapping, eine Technik, bei der ein Duplikat der Telefonnummer des Opfers erhalten wird. Gleichzeitig leiteten sie Anrufe von diesem Endgerät auf eine von der kriminellen Organisation kontrollierte Telefonnummer um, um SMS-Nachrichten von der Bestätigung von Bankgeschäften zu empfangen und zu kontrollieren, und schickten dann das Geld der Opfer an Wallets von Online-Spielkonten, die von diesem Netzwerk kontrolliert werden.

Die Opfer gaben einen Code an, der ihnen per SMS zugesandt wurde

Die Forscher stellten fest, dass die zuvor betrogenen Opfer eine SMS-Textnachricht erhielten, in der ihre Bankidentität gefälscht wurde. Gleichzeitig erhielten sie einen Anruf von den Verdächtigen, die sich als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung der Bank ausgaben, und warnten sie vor angeblichen Zahlungen oder Zugriffen auf ihre Bankkonten, bei denen der Verdacht auf Betrug bestand. Ihnen wurde gesagt, dass sie diese Transaktionen sofort stornieren sollten, indem sie ihnen einen Zahlencode zur Verfügung stellten, den sie per SMS erhalten würden. Schließlich wurde dieser Code von der Organisation genutzt, um Geld von den Bankkonten der Opfer abzuheben.

Anschließend nutzten sie verschiedene Kryptowährungsplattformen oder Zahlungsgateways, um die Vorteile an Anführer der kriminellen Organisation zu senden, die sich außerhalb des Staatsgebiets befanden.

Mehr als 650.000 Euro gewaschen

Die Anonymität dieser kriminellen Organisation, die Spezialisierung und Komplexität ihrer Wirtschaftssysteme für die Abzweigung von Geldern führten zu einer großen Zahl von Opfern im gesamten Staatsgebiet und zu schweren wirtschaftlichen Schäden. Bisher wurden mehr als 60.000 € in 25 gemeldeten Vorfällen gutgeschrieben, und mehr als 650.000 € wurden von Mitgliedern der Organisation über Online-Glücksspielkonten im Umlauf gebracht und gewaschen.

Bild: X


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