Der große Spanien-Überlebensguide

Schwerer Verkehrsunfall in Katalonien: Ein mit rund 50 Menschen besetzter Bus ist am Sonntagnachmittag in der Provinz Barcelona nach einer Kollision mit einem Auto einen etwa 20 Meter tiefen Abhang hinuntergestürzt. Rettungskräfte versorgten insgesamt 41 Verletzte, darunter 20 Schwerverletzte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungswagen und Hubschraubern war im Einsatz.

Zu dem schweren Unglück kam es am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, auf der Landstraße BV-5114 bei Fogars de Montclús in der spanischen Provinz Barcelona. Nach Angaben der Rettungsdienste kollidierte ein Bus des Verkehrsunternehmens Sagalés mit einem Pkw und kam anschließend von der Straße ab.

Das Fahrzeug, das auf der Strecke zwischen Fogars de Montclús und Santa Fe del Montseny unterwegs war, stürzte einen rund 20 Meter tiefen Abhang hinunter. An Bord befanden sich etwa 50 Menschen.

Das katalanische medizinische Notfallsystem SEM meldete zunächst 41 versorgte Personen. Bei 20 von ihnen wurde der Zustand als schwer eingestuft.

Großalarm: Rettungshubschrauber und zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Der erste Notruf ging um 16:43 Uhr bei den Rettungsdiensten ein. Angesichts der Schwere des Unfalls wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz eingeleitet.

Insgesamt entsandte der medizinische Rettungsdienst 15 Krankenwagen, zwei Rettungshubschrauber sowie drei gemeinsame Einsatzteams von SEM und Feuerwehr an die Unfallstelle.

Die katalanische Feuerwehr rückte mit rund 20 Einheiten an. Eine der wichtigsten Aufgaben bestand zunächst darin, den abgestürzten Bus zu sichern und weitere Bewegungen des Fahrzeugs zu verhindern.

Trotz des dramatischen Unfallhergangs gelang es zahlreichen Fahrgästen, den Bus selbstständig zu verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr konnten viele Betroffene aus eigener Kraft den Abhang hinaufsteigen und die Straße erreichen.

Die Landstraße BV-5114 wurde aufgrund des Rettungseinsatzes vollständig für den Verkehr gesperrt.

Kataloniens Regierungschef verfolgt Rettungsarbeiten mit großer Sorge

Der schwere Verkehrsunfall löste auch bei der katalanischen Regionalregierung große Besorgnis aus.

Der Präsident der Generalitat, Salvador Illa, erklärte in einer Mitteilung über soziale Netzwerke, dass er die Entwicklungen mit großer Sorge verfolge.

Er stehe in ständigem Kontakt mit Innenministerin Núria Parlon und Gesundheitsministerin Olga Pané, um sich über den Verlauf der Rettungsarbeiten und die Situation der Verletzten informieren zu lassen.

Auch Innenministerin Parlon äußerte sich zu dem Unglück. Sie dankte den beteiligten Rettungs- und Einsatzkräften für ihre Arbeit und wünschte den Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung.

Zivilschutz aktiviert Katastrophenschutzplan

Angesichts des Ausmaßes des Unfalls aktivierte der katalanische Zivilschutz den Notfallplan PROCICAT in der Alarmphase.

Damit wurden zusätzliche Koordinierungsmaßnahmen eingeleitet, um die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten, Feuerwehr, Polizei und weiteren beteiligten Organisationen sicherzustellen.

Parallel dazu richtete das Rote Kreuz in Sant Celoni eine zentrale Anlaufstelle für die Betroffenen ein.

Dort können Unfallbeteiligte und Angehörige betreut werden. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Notfallsystem SEM Fachkräfte für psychologische Unterstützung mobilisiert.

Auch freiwillige Helfer aus den umliegenden Gemeinden Santa Maria de Palautordera und Sant Pere de Vilamajor beteiligten sich an den Unterstützungsmaßnahmen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Kollision zwischen dem Bus und einem Pkw, die dem Absturz vorausging.

Die zuständigen Behörden untersuchen die genauen Umstände des Zusammenstoßes auf der BV-5114.

Der schwere Unfall hat einen der umfangreichsten Rettungseinsätze des Sonntags in der Region ausgelöst. Während die medizinische Versorgung der Verletzten im Vordergrund steht, arbeiten die Einsatzkräfte gleichzeitig an der Sicherung der Unfallstelle.

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