Spanien startet am Freitag, dem 9. Oktober 2026, mit wechselhaftem Herbstwetter in das lange Feiertagswochenende. Während sich in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel die Wetterlage zunehmend beruhigt, müssen sich insbesondere die Bewohner der südöstlichen Küstenregionen, der Balearen und der Kanarischen Inseln auf unbeständiges Wetter einstellen. Regional drohen kräftige Regenschauer, Gewitter und starke Windböen.
Gleichzeitig macht sich der Herbst bei den Temperaturen deutlich bemerkbar. Besonders in der Nordhälfte Spaniens werden die Nächte ungewöhnlich kühl. In höheren Lagen sind örtlich sogar leichte Frostwerte möglich.
Regen und Gewitter vor allem im Süden und Südosten
Im Süden Spaniens bleibt die Wetterlage regional unbeständig. Besonders rund um Ceuta sowie an Teilen der südöstlichen Mittelmeerküste können sich kräftige Regenschauer und Gewitter entwickeln.
Für die Regionen Murcia und das östliche Andalusien bedeutet dies, dass trotz längerer trockener Abschnitte jederzeit mit örtlichen Schauern gerechnet werden muss. Nicht überall wird es regnen, doch einzelne Gewitter können kräftig ausfallen.
In Westandalusien und Extremadura stehen dagegen vielerorts trockenere Abschnitte im Vordergrund.
Norden und Zentrum: Kühl, aber zunehmend freundlich
Im Norden Spaniens beruhigt sich die Wetterlage nach den unbeständigen Vortagen zunehmend. In Galicien, Asturien, Kantabrien und im Baskenland wechseln sich Wolken und freundlichere Abschnitte ab.
Vor allem die niedrigen Temperaturen fallen auf. In Teilen der nördlichen Hochebene können die Werte am frühen Morgen unter fünf Grad sinken. In den Bergregionen des Nordens ist örtlich leichter Frost möglich.
Auch in Madrid und Kastilien-La Mancha zeigt sich der Freitag überwiegend ruhiger. Nach einem kühlen Morgen sind im Tagesverlauf längere trockene Abschnitte zu erwarten.
Balearen: Kräftiger Nordwind und unruhige See
Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera bleibt das Wetter wechselhaft. Neben sonnigen Abschnitten sind einzelne Regenschauer und örtliche Gewitter möglich.
Besonders auffällig ist der Wind. Auf Menorca und im Norden Mallorcas kann die Tramontana kräftig wehen. An exponierten Küstenabschnitten sind starke bis sehr starke Böen möglich.
Auch das Meer bleibt stellenweise unruhig. Vor allem an den nördlichen Küsten Mallorcas und Menorcas müssen sich Wassersportler und Bootsbesitzer auf hohen Wellengang einstellen.
Kanaren: DANA bringt neue Regen- und Gewittergefahr
Auf den Kanarischen Inseln entwickelt sich der Freitag voraussichtlich zum unbeständigsten Tag der Woche. Eine DANA, ein isoliertes Höhentief mit kalter Luft, sorgt für zunehmende Instabilität.
Besonders auf Lanzarote besteht die Gefahr kräftiger Niederschläge. Dort gilt ab Freitagnachmittag eine gelbe Regenwarnung. Innerhalb einer Stunde können örtlich bis zu 15 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Auch auf Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa sind Schauer und Gewitter möglich. Auf La Palma, La Gomera und El Hierro wird ebenfalls Regen erwartet, allerdings voraussichtlich weniger intensiv.
Wetterwarnungen: Wo besondere Vorsicht geboten ist
Am Freitag stehen insbesondere drei Wettergefahren im Mittelpunkt: örtlich kräftige Gewitter an der südöstlichen Mittelmeerküste und bei Ceuta, starke Nordwinde im Nordosten und auf den Balearen sowie Starkregen auf Lanzarote.
An den Küsten Menorcas und Mallorcas kann hoher Wellengang hinzukommen. Auch im Ebro-Tal und in den Pyrenäen werden zeitweise sehr kräftige Windböen erwartet.
















