Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, setzt sich der Wetterumschwung in Spanien fort. Eine aus nördlichen Breiten einströmende deutlich kühlere Luftmasse sorgt vor allem in der Nordhälfte für einen kräftigen Temperaturrückgang. Gleichzeitig bleibt die Atmosphäre vielerorts noch instabil.
Besonders deutlich macht sich die Abkühlung an der kantabrischen Küste bemerkbar. In Teilen Asturiens, Kantabriens, des Baskenlandes und im Norden Navarras können die Tageshöchstwerte gegenüber den Vortagen um etwa 6 bis 8 Grad zurückgehen.
In weiten Teilen des spanischen Binnenlandes werden am Mittwoch nur noch Höchstwerte zwischen etwa 20 und 23 Grad erreicht. In Städten wie León, Palencia, Salamanca oder Ávila sind teilweise lediglich 18 bis 19 Grad zu erwarten.
Deutlich milder bleibt es dagegen im Süden, im Mittelmeerraum und im Ebro-Tal. Dort liegen die Höchsttemperaturen häufig zwischen 24 und 27 Grad. In Sevilla und Murcia können örtlich noch etwa 28 Grad erreicht werden.
Im Norden Spaniens wird es besonders ungemütlich. Am Kantabrischen Meer ziehen wiederholt Regen und Schauer durch, die örtlich kräftig und von Gewittern begleitet sein können. Dazu frischt der West- bis Nordwestwind deutlich auf. Auch im Pyrenäenraum sind Schauer und Gewitter möglich, lokal können diese kräftiger ausfallen und von Hagel begleitet werden.
Im Zentrum und in Teilen des Westens bleibt das Wetter wechselhaft. Nach den kräftigen Niederschlägen der vergangenen Tage treten weiterhin Schauer auf, allerdings mit regional größeren Unterschieden.
Im Süden Spaniens beruhigt sich die Wetterlage teilweise. In Andalusien sind zwar noch Wolken und örtliche Niederschläge möglich, dazwischen gibt es aber zunehmend trockenere Abschnitte. Auch hier gehen die Temperaturen etwas zurück.
An der Mittelmeerküste bleibt es insgesamt wärmer. Allerdings besteht insbesondere zu Beginn des Tages noch Gewitter- und Starkregengefahr. Für Teile der Provinz Castellón besteht eine Wetterwarnung wegen möglicher kräftiger Niederschläge und Gewitter. Innerhalb kurzer Zeit können dort örtlich größere Regenmengen fallen; auch Hagel ist nicht ausgeschlossen.
Auf den Balearen bleibt die Wetterlage ebenfalls wechselhaft. Neben trockenen und freundlicheren Abschnitten sind einzelne Schauer möglich.
Auf den Kanaren zeigt sich das Wetter regional unterschiedlich. Wolken und einzelne Schauer stehen trockeneren und sonnigeren Phasen gegenüber. Die Temperaturen bleiben dort insgesamt deutlich milder als im Norden der Iberischen Halbinsel.
Wetterwarnungen
Für Mittwoch bestehen regional weiterhin amtliche Warnungen vor Starkregen und Gewittern. Besonders aufmerksam sollte die Entwicklung an der Mittelmeerküste sowie in einigen Gebieten mit kräftigen Schauern verfolgt werden. Im Norden kommt zusätzlich kräftiger Wind hinzu, an der kantabrischen Küste wird die See zunehmend rau.
Ausblick
Am Donnerstag setzt sich die kühlere Luft in Spanien weiter durch. Vor allem in der Nordhälfte können die Temperaturen nochmals sinken. Gleichzeitig dürfte die Niederschlagsaktivität insgesamt langsam nachlassen. Damit zeichnet sich nach der langen Phase mit Schauern und Gewittern zunehmend ein Übergang zu kühlerem und etwas stabilerem Herbstwetter ab.
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