Der große Spanien-Überlebensguide

Spanien startet am Montag, 5. Oktober 2026, mit weiterhin wechselhaftem und regional erneut unbeständigem Wetter in die neue Woche. Die außergewöhnlich niederschlagsreiche Wetterphase im Osten und Nordosten verliert zwar allmählich an Intensität, vollständig beruhigt sich die Lage aber noch nicht.

Vor allem in der Nacht und am frühen Montagmorgen können an der Mittelmeerküste noch kräftige Schauer und Gewitter auftreten. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt der Schauer- und Gewittertätigkeit zunehmend in das Landesinnere und in Gebirgsregionen.

Im Osten Spaniens bleibt die Situation zunächst besonders aufmerksam zu beobachten. Zwischen Katalonien und der Comunidad Valenciana sind in der Nacht zum Montag weitere Schauer und Gewitter möglich. An den Küsten von Castellón, Valencia und dem Norden Alicantes können die Niederschläge örtlich noch sehr kräftig ausfallen.

Auch an der katalanischen Küste sind bis in die Morgenstunden hinein kräftige Gewitter möglich. Danach zeichnet sich eine allmähliche Entspannung ab. Die seit mehreren Tagen andauernde Unwetterperiode dürfte damit zumindest an der Mittelmeerküste langsam ihrem Ende entgegengehen.

Im Zentrum Spaniens nimmt die Schauerneigung dagegen im Tagesverlauf wieder zu. Rund um Madrid sowie in den Gebirgsregionen der Sierra de Guadarrama werden vor allem in der zweiten Tageshälfte Regen und Gewitter erwartet. Lokal können die Schauer kräftig ausfallen und von Hagel begleitet werden.

Auch in Teilen von Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, Extremadura und den angrenzenden Gebirgsregionen muss mit wechselhaftem Wetter und einzelnen Schauern gerechnet werden.

Im Norden Spaniens zeigt sich der Himmel vielfach wechselnd bis stark bewölkt. Besonders in Gebirgsregionen und am äußersten Norden sind weitere Niederschläge möglich. In den Pyrenäen werden vor allem am Nachmittag einzelne Schauer erwartet.

Im Süden ist die Wetterlage regional freundlicher. In Andalusien wechseln Sonne und Wolken, allerdings können auch hier örtlich Schauer auftreten. Insgesamt sind längere trockene Abschnitte wahrscheinlicher als in den zentralen und östlichen Landesteilen.

Auf den Balearen bleibt das Wetter ebenfalls wechselhaft. Rund um Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sind weiterhin einzelne Schauer und Gewitter möglich. Eine flächendeckende schwere Unwetterlage zeichnet sich für Montag jedoch nicht ab.

Deutlich ruhiger präsentiert sich das Wetter auf den Kanarischen Inseln. Dort dominieren Sonne und Wolken. Der Nordostwind bleibt teilweise spürbar, besonders zwischen den Inseln und an exponierten Küstenabschnitten.

Die Temperaturen bewegen sich in weiten Teilen Spaniens auf einem für Anfang Oktober typischen Niveau. Im Landesinneren werden häufig Höchstwerte um 20 bis 25 Grad erreicht, im Süden und an einigen Mittelmeerküsten sind örtlich etwa 26 bis 28 Grad möglich. In höheren Lagen bleibt es deutlich kühler.

Wetterwarnungen

Die Unwetterlage der vergangenen Tage ist am Montag noch nicht überall vollständig beendet. Besonders während der Nacht und am frühen Morgen besteht im Osten und Nordosten Spaniens weiterhin die Gefahr kräftiger Schauer und Gewitter. Lokal können in kurzer Zeit größere Regenmengen zusammenkommen.

Im Tagesverlauf sollte sich die Lage an der Mittelmeerküste zunehmend entspannen. Gleichzeitig können sich über dem zentralen Bergland neue Gewitter entwickeln. Die Warnlage kann sich bei dieser Wetterlage kurzfristig verändern.

Ausblick

Auch die kommenden Tage bleiben in Spanien zunächst wechselhaft. Für die Woche vom 5. bis 12. Oktober zeichnet sich insgesamt eine erhöhte Niederschlagsneigung ab. Regen und Schauer sind in zahlreichen Regionen möglich, wobei der äußerste Norden, Gebirgsregionen, die Mittelmeerseite und die Balearen erneut bevorzugt betroffen sein können.

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