Spanien erlebt am Mittwoch, 12. August 2026, einen überwiegend sonnigen und weiterhin sehr heißen Sommertag. In weiten Teilen der Halbinsel bleibt es trocken, während sich am Nachmittag vor allem über Gebirgsregionen im Norden und im Osten Quellwolken entwickeln können. Dort sind örtliche Schauer und Gewitter möglich.
Besonders heiß bleibt es im Landesinneren. In großen Teilen der Halbinsel werden Höchstwerte von mehr als 35 Grad erwartet. In den heißesten Gebieten des Südwestens sowie in einigen großen Flusstälern sind Temperaturen um 40 Grad möglich. Auch die Nächte bleiben vielerorts sehr warm.
Im Norden zeigt sich das Wetter zweigeteilt. An der kantabrischen Küste sowie stellenweise an der galicischen Küste halten sich mehr Wolken, während es weiter landeinwärts deutlich sonniger und wärmer wird. Über den Gebirgen können sich im Tagesverlauf Quellwolken bilden.
Im Süden dominiert hochsommerliches Wetter. Andalusien gehört erneut zu den heißesten Regionen des Landes. Lediglich im Bereich der Straße von Gibraltar und an einigen Küstenabschnitten fallen die Temperaturen niedriger aus. Im äußersten Süden kann zudem leichter Saharastaub die Sicht etwas einschränken.
Im Osten Spaniens scheint zunächst verbreitet die Sonne. Am Nachmittag steigt besonders im Bergland die Wahrscheinlichkeit für Quellwolken. Örtliche Gewitter oder Schauer sind unter anderem im östlichen Kastilien-La Mancha, im Raum Teruel und über den östlichen Betischen Gebirgen möglich.
Im Zentrum bleibt es überwiegend sonnig, trocken und sehr heiß. In Madrid werden beispielsweise Höchsttemperaturen um 38 Grad erwartet. Während der heißesten Nachmittagsstunden ist die Wärmebelastung entsprechend hoch.
Auf den Balearen überwiegt ebenfalls sonniges und heißes Sommerwetter. Im Landesinneren von Mallorca können die Temperaturen deutlich über 35 Grad steigen.
Auf den Kanaren sorgen die Passatwinde für die typischen regionalen Unterschiede. An den Nordseiten der gebirgigen Inseln treten Wolkenfelder auf, während es im Süden und in anderen geschützten Gebieten meist sonnig bleibt. Auf Lanzarote und Fuerteventura kann leichter Saharastaub auftreten. In exponierten Gebieten sind kräftige bis lokal sehr kräftige Windböen möglich.
Wetterwarnungen spielen am Mittwoch vor allem wegen der hohen Temperaturen eine Rolle. In Teilen Spaniens gelten Hitzehinweise beziehungsweise Warnungen. Zusätzlich können einzelne Gewitter im Landesinneren mit kräftigen Böen verbunden sein. Auf den Kanaren ist der teilweise starke Passatwind zu beachten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt am Mittwochabend der totalen Sonnenfinsternis. Für große Teile Spaniens sind die Voraussetzungen zur Beobachtung grundsätzlich günstig. Störende Wolken sind vor allem an der kantabrischen und galicischen Küste sowie örtlich über den Gebirgsregionen im Norden und Osten wahrscheinlicher.
In den folgenden Tagen bleibt die Hitze ein bestimmendes Thema. Nach regionalen Temperaturschwankungen zeichnet sich erneut sehr warmes bis heißes Sommerwetter ab, wobei die genaue Entwicklung regional unterschiedlich ausfallen kann.











