Vier Menschen sterben in Spanien durch den starken Sturm Nelson darunter ein Deutscher Tourist

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Vier Menschen sind an diesem Donnerstag durch den Sturm aus Wind und starken Wellen ums Leben gekommen, der durch den Sturm Nelson verursacht wurde, der seit Tagen praktisch ganz Spanien trifft: zwei sind in Asturien gestorben, wo die Wellen 7 Meter hoch waren, und zwei weitere in Tarragona.

Zwei Tote in Asturien

Der erste Todesfall wurde am Donnerstagmittag registriert, als die Leiche eines englischen Touristen, der die Wellen beobachtete, am Ende des Wellenbrechers an der Mündung des Flusses Nalón in San Esteban de Pravia ins Meer fiel. Schließlich wurde er an Bord eines Rettungshubschraubers gerettet. Die sterblichen Überreste wurden in die Steinstruktur selbst evakuiert, wo die Guardia Civil die Prozeduren zur Beseitigung des Leichnams übernahm.

Weniger als sieben Kilometer entfernt, in der Nachbargemeinde Cudillero, erschwerten die starken Wellen auch die Rettung einer Frau, die bei einem Spaziergang durch den Fischereihafen von einer Welle mitgerissen wurde. Die Frau, die gegen die Felsen geschleudert wurde, wurde von einem Fischerboot bewusstlos gerettet, und obwohl ein medizinisches Team und die mobile Intensivstation von Avilés mehr als eine Stunde lang versuchten, sie wiederzubeleben, konnten sie ihren Tod erst schließlich bestätigen.

Zwei Ertrunkene in Tarragona

Stunden später ereignete sich in Tarragona eine Tragödie, bei der zwei Menschen starben, genauer gesagt am Strand von Miracle in Tarragona, einer von ihnen war minderjährig.

Nach Angaben der Polizei sprang ein deutscher Tourist, der mit seiner Lebensgefährtin in der Gegend spazieren ging, ins Wasser, um einem 16-jährigen Jungen zu helfen, der nicht aus dem Meer kommen konnte. Schließlich verloren beide ihr Leben.

Die Seenotrettung konnte sie mit dem Hubschrauber Helimer 221 aus dem Wasser ziehen und brachte sie zu dem medizinischen Notfallgerät, das am Strand aufgestellt wurde, aber es konnte nichts getan werden, um sie zu retten. Die Mossos d’Esquadra und die Guardia Civil haben ebenfalls an der Rettungsaktion teilgenommen, die die Ermittlungen übernommen hat. Alles scheint darauf hinzudeuten, dass der junge Mann aus Leichtsinn im Meer war, da es sich um ein Gebiet handelt, in dem das Baden verboten ist. Im vergangenen Jahr starben an derselben Stelle drei Menschen.

Bild: wirestock


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