Der große Spanien-Überlebensguide

Für die spanische Nationalmannschaft steht bei der Weltmeisterschaft eine richtungsweisende Partie an. Im mexikanischen Guadalajara trifft La Roja in der Nacht von Freitag auf Samstag (02:00 Uhr) auf Uruguay. Dabei geht es um den Gruppensieg in der Gruppe E – und damit um die Chance, dem amtierenden Weltmeister Argentinien in der ersten K.-o.-Runde aus dem Weg zu gehen.

Nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Kap Verde fand Spanien mit dem deutlichen Erfolg gegen Saudi-Arabien zurück in die Spur und legte den Grundstein für den Einzug in die nächste Runde.

Für den ersten Platz genügt Spanien ein Sieg gegen Uruguay. Auch ein Unentschieden würde ausreichen, sofern Kap Verde im Parallelspiel Saudi-Arabien nicht mit fünf oder mehr Toren Unterschied besiegt.

Luis de la Fuente setzt auf Kontinuität

Nach mehreren personellen Anpassungen scheint Nationaltrainer Luis de la Fuente seine Stammformation gefunden zu haben. Im Vergleich zum Erfolg gegen Saudi-Arabien werden nur wenige Veränderungen erwartet.

Lamine Yamal dürfte erneut in der Startelf stehen, auch wenn seine Einsatzzeiten weiterhin sorgfältig gesteuert werden. Auf dem anderen Flügel spricht vieles für einen weiteren Einsatz von Álex Baena. Nico Williams sammelte zuletzt Spielpraxis als Einwechselspieler, während Ferran Torres als erste Offensivalternative gilt.

Im Mittelfeld dürfte Pedri erneut eine zentrale Rolle übernehmen. Dani Olmo wird ebenfalls in der Startformation erwartet. Fabián Ruiz, Mikel Merino, Gavi und Marcos Llorente müssen sich voraussichtlich erneut mit einer Reservistenrolle begnügen.

Uruguay steht unter Zugzwang

Deutlich größer ist der Druck auf Uruguay. Nach den beiden Unentschieden gegen Saudi-Arabien und Kap Verde benötigt die Mannschaft von Marcelo Bielsa mindestens einen Punkt, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu wahren. Selbst ein Remis würde die Qualifikation jedoch nicht sicherstellen.

Zudem bestehen weiterhin Fragezeichen auf mehreren Positionen. Nach Unsicherheiten von Fernando Muslera wird über die Torhüterfrage diskutiert. Auch das Offensivspiel konnte bislang nicht vollständig überzeugen.

Dennoch gilt Uruguay traditionell als äußerst unangenehmer Gegner, der besonders bei großen Turnieren seine Qualitäten immer wieder unter Beweis stellt. Spanien erwartet daher eine intensive und anspruchsvolle Begegnung.

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