Der große Spanien-Überlebensguide

Alarmstufe Orange in mehreren Regionen Spaniens

Ein heftiger Regensturm hat am Sonntag den Osten Spaniens und die Balearen schwer getroffen. Besonders betroffen sind Katalonien, die Valencianische Gemeinschaft und die Balearen, wo das spanische Wetteramt Aemet die Alarmstufe Orange ausgerufen hat. In manchen Gebieten wurden mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. Neben Starkregen sorgten auch Sturmböen und Hagel mit Korngrößen über 5 Zentimeter für Gefahr.

Flughäfen und Verkehr massiv beeinträchtigt

Das Unwetter führte zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb. An den Flughäfen von Barcelona, Palma und Menorca kam es zu Verspätungen und Flugausfällen, wie die Flughafenbehörde Aena mitteilte. Auch auf den Straßen und Schienen war die Lage angespannt:

  • Die Autobahn AP-7 musste stellenweise gesperrt werden.
  • Mehrere Landstraßen in der Provinz Barcelona waren durch Erdrutsche blockiert.
  • Im Bahnverkehr kam es zu Störungen.

Besonders dramatisch war ein Erdrutsch am Berg Montserrat, der die Standseilbahn Sant Joan lahmlegte. Die Feuerwehr evakuierte dort 27 Personen, die an der Bergstation eingeschlossen waren.

Hunderte Notrufe und Einsatz der Feuerwehr

Die Notrufzentrale 112 meldete allein in Katalonien mehr als 400 Einsätze, die sich vor allem auf umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und blockierte Straßen konzentrierten. Feuerwehr und Polizei sind weiterhin im Dauereinsatz.

Prognose: Unwetter hält an

Nach Angaben der Meteorologen endet die Wetterlage nicht am Sonntag. Auch am Montag werden in vielen Regionen intensive Gewitter erwartet, begleitet von einem deutlichen Temperatursturz von 5 bis 10 Grad. Damit bleibt das Wetter nicht nur unbeständig, sondern auch ungewöhnlich kühl für diese Jahreszeit.

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