Schweizer mit 2 Wochen alter Leiche auf dem Beifahrersitz auf Spanien Reise

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Er sei auf einer Abschiedsreise gewesen, sagte der 66-jährige Schweizer, der mit seinem 88-jährigen verstorbenen Lebenspartner auf dem Beifahrersitz von der spanischen Polizei angehalten wurde, gegenüber den Behörden. «Ich habe ihn sehr geliebt», sagte der Mann.

Wie El País berichtet, war der 88-jährige H. zum Zeitpunkt, als die Polizei ihn entdeckte, bereits seit zwei Wochen tot. Gestorben sei er eines Nachts in Italien, als die beiden im Auto geschlafen hatten. Des Weiteren gab der Fahrer, R., an, dass er seinen Partner im Dezember 2020 illegalerweise aus einem Pflegeheim in der Schweiz geholt habe.

Der trauernde R. durchquerte nach eigener Aussage Frankreich und Teile Spaniens, mit dem Ziel Lugo in der Region Galicien, wo er ursprünglich herkommt.

Über Zamora, Madrid und andere spanische Städte fuhr er zur Grenze, die er bei La Jonquera bei Girona überqueren wollte. Er war bereits in Frankreich, als er realisierte, dass es im Städtchen Le Boulou einen Kontrollpunkt der Polizei gibt. R. sagt, dass er besorgt gewesen sei, da er keinen gültigen negativen Covid-Test vorweisen konnte. Er hatte zudem Angst, dass die Polizisten den toten H. auf seinem Beifahrersitz bemerken und die beiden trennen könnten. In einer Kurzschlusshandlung drehte er um und fuhr davon. Von der französischen Polizei alarmiert, nahmen die spanischen Beamten die Verfolgung auf.

Die spanischen Beamten stoppten R. in der Stadt Jafre, als er während der Verfolgungsjagd von der Strasse abkam. Er weigerte sich, aus dem Auto zu steigen und aufzugeben. Die Polizei sah sich gezwungen, die Scheibe einzuschlagen und ihm die Autoschlüssel wegzunehmen. Als sie die Decke auf dem Beifahrersitz hochhoben, sahen sie den sich darunter befindenden H., im einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung.


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