Sánchez wird 1,5 Millionen EU-Mittel bereitstellen um den “ewigen” Tunnel zwischen Spanien und Marokko bis 2026 zu reaktivieren

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Der Besuch von Ministerpräsident Pedro Sánchez in Marokko am Mittwoch wird der erste nach der Ernennung beider Länder zu Gastgebern der Fußballweltmeisterschaft der Männer 2030 sein, ein Meilenstein, der gemeinsame Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Gastgewerbe und Telekommunikation fördern soll.

Am äußersten Ende dieser potenziellen Synergien steht das Projekt, die beiden Länder und mit ihnen die Kontinente Europa und Afrika durch eine 28 Kilometer lange unterseeische Verbindung oder einen Tunnel in der Straße von Gibraltar zu vereinen, den Marokko für das nächste Jahrzehnt vorbereiten will.

Die Realität ist, dass die Initiative, die Tarifa mit marokkanischem Land verbinden würde, auf das letzte Jahrhundert zurückgeht, mit einem ersten Abkommen im Jahr 1979 zwischen Spanien und dem nordafrikanischen Land, das sich trotz der rund 50 gemischten Ausschüsse, die zwischen den beiden Regierungen gebildet wurden, noch nicht zu einem konkreten Aktionsplan herauskristallisiert hat. Im Jahr 2023 versprachen die Behörden der beiden Länder, das Projekt zu beschleunigen, wie es seit langem nicht mehr geschehen war, so Personen, die dem spanischen Staatsunternehmen nahestehen.

Die spanische Regierung investiert seit Jahrzehnten öffentliche Gelder in die Initiative, die über die Spanische Gesellschaft für Studien für feste Kommunikation über die Straße von Gibraltar (Secegsa) geleitet wird. Die Höhe dieser Zuschüsse erreichte Millionen, obwohl sie in den letzten zehn Jahren zu sinken begann, mit einer Gesamtsumme von 50.000 Euro im Jahr 2017.

Die Regierung von Sánchez hat den öffentlichen Haushalt des Unternehmens wieder in Gang gesetzt, der im Jahr 2023 mit der Vergabe von Werkzeugen und Technologien für die Durchführung seiner Forschung erneut Druck auf den Beschleuniger ausgeübt hat.

Nach Angaben des Unternehmens verzeichnete Secegsa im vergangenen Jahr Einnahmen aus staatlichen Subventionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro, doppelt so viele wie im Vorjahr. Davon wurden seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits 750.000 Euro im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Aufbau-, Transformations- und Resilienzplans umgesetzt.

Die zuletzt vorgelegte Gewinn- und Verlustrechnung, die der Prognose für 2023 entspricht, enthält Rückstellungen für den Warenverbrauch in Höhe von 950.000 € und Personalkosten in Höhe von 888.000 €.

Der neue Plan, den die Regierung mit europäischen Mitteln vorgelegt hat, sieht weitere eineinhalb Millionen Euro bis 2026 vor, bis zu diesem Zeitpunkt wird eine endgültige Aktualisierung des Projekts erwartet. Die Ausführung könnte nach derzeitigem technischen Kenntnisstand mindestens fünf Jahre Arbeiten sowie ein Budget von mehreren Milliarden erfordern.

Bild: Archiv


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