Málaga gibt grünes Licht für Katars Millionärsturm im Hafen

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Die Plenarsitzung des Stadtrats von Málaga hat endgültig grünes Licht für die Änderung von Elementen des Sonderplans des Allgemeinen Hafensystems von Málaga auf der Plattform des Hügels gegeben, auf dem der umstrittene Hafenturm geplant ist, ein 27-stöckiges Hotel, das nun vom Ministerrat ratifiziert werden muss. Mit den Stimmen für das Regierungsteam der Volkspartei, gegen die kommunalen Fraktionen der PSOE und des Con Málaga (zu der Izquierda Unida und Podemos gehören) und der Enthaltung von Vox wurde die kommunale Genehmigung dieses Plans, der die von der Hafenbehörde geplante Hotelanlage vorsieht, vorgezogen.

Das Dokument, mit dem die Änderung von Elementen des Plans genehmigt wird, macht unter anderem die Erteilung der Baugenehmigung für den Bau des Hotels (die auch von den Nachbarschaftsverbänden abgelehnt wurde) von der Zustimmung des Ministerrats abhängig, der diese Anlage im öffentlichen Bereich des Hafens genehmigt. Der Zweck des vom Plenum genehmigten Dossiers besteht darin, nach Überwindung aller bisherigen Verfahren und Berichte (einschließlich des im November 2022 ratifizierten strategischen Umweltdokuments) das Gebiet der oben genannten Plattform, das im aktuellen Plan für die Abgrenzung von Hafenräumen und -nutzungen enthalten ist, als Bereich der “Hafen-Stadt-Interaktion” neu zu organisieren, um eine neue detaillierte Planung zu erstellen.

Das Vorhaben, das aus erster Hand von der Hafenbehörde von Málaga gefördert wurde, obwohl es sich um einen Fonds handelt, der mit der katarischen Königsfamilie als eigentlichem Förderer verbunden ist, steht nun vor einer Reise, die von Unsicherheit geprägt ist.

Aus städtebaulicher Sicht wird es möglich sein, in den Bereichen B und E des Sektors 2 einen Hotel-, Tourismus-, Freizeit-, Erholungs- und Kulturkomplex mit 45.000 Quadratmetern und einer Höhe von 35+3 Stockwerken (mit einer Fünf-Sterne-Kategorie) zu errichten, der die öffentlichen und kommerziellen Nutzungen der Piers 1 und 2 vervollständigen und verbessern wird.

Bild: torrepuertomalaga.com


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