Ein alltäglicher Einkauf kann plötzlich zur Gesundheitsgefahr werden: Die spanischen Behörden schlagen Alarm, nachdem in einem beliebten Wurstprodukt Salmonellen nachgewiesen wurden. Betroffen sind mehrere Chargen, die bereits in Supermärkten in mehreren Regionen Spaniens verkauft wurden – mit potenziellen Folgen für tausende Verbraucher.
Gesundheitswarnung der AESAN: Diese Wurst sollten Sie nicht essen
Die Spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AESAN) hat offiziell vor dem Verzehr bestimmter Chargen der Wurst „Longaniza de payés selección“ der Marke Boadas 1880 gewarnt. Grund ist der Nachweis von Salmonellen, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen verursachen können.
Betroffene Chargen und Haltbarkeitsdaten
Nach Angaben der Behörden sind folgende Chargen betroffen:
- Los 329 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.03.2026
- Los 330 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.03.2026
- Los 331 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.03.2026
- Los 345 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.04.2026
- Los 346 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.04.2026
- Los 347 – Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.04.2026
Verbraucher werden dringend aufgefordert, diese Produkte keinesfalls zu konsumieren.
Verbreitung in mehreren Regionen Spaniens
Die Warnung wurde über das Frühwarnsystem Sistema Coordinado de Intercambio Rápido de Información (SCIRI) ausgelöst, nachdem Gesundheitsbehörden in Andalusien den Fall gemeldet hatten.
Die betroffenen Produkte wurden zunächst in folgenden Regionen vertrieben:
- Andalusien
- Katalonien
- Valencianische Gemeinschaft
- Region Murcia
Eine Weiterverteilung in andere Teile Spaniens kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Symptome einer Salmonellen-Infektion
Eine Infektion mit Salmonellose kann sich durch folgende Beschwerden äußern:
- Durchfall
- Erbrechen
- Fieber
- Kopfschmerzen
Die Symptome treten häufig innerhalb weniger Stunden bis Tage nach dem Verzehr auf.
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Die AESAN rät:
- Betroffene Produkte sofort entsorgen oder zurückgeben
- Bei Verzehr und auftretenden Symptomen umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen
- Besonders gefährdete Gruppen (Ältere, Kinder, Menschen mit geschwächtem Immunsystem) sollten besonders vorsichtig sein
Behörden überwachen Rückruf in ganz Spanien
Die zuständigen Behörden der autonomen Gemeinschaften kontrollieren derzeit aktiv den Rückzug der betroffenen Ware aus dem Handel. Ziel ist es, eine weitere Verbreitung zu verhindern und Verbraucher bestmöglich zu schützen.
Unbestätigten Angaben zufolge könnten weitere Chargen betroffen sein – eine offizielle Bestätigung dazu steht jedoch noch aus.











