Eine aktuelle Lebensmittelwarnung sorgt in Andalusien für Besorgnis: Wegen eines möglichen Salmonellenbefalls wurden zwei beliebte Chorizo-Varianten der Marke La Serrana aus dem Verkauf genommen. Verbraucher sollten jetzt genau prüfen, ob sich die betroffenen Produkte noch in ihrem Haushalt befinden. Besonders kritisch: Die Wurstwaren wurden unverpackt verkauft und könnten bereits verzehrt worden sein.
Gesundheitsbehörden ziehen betroffene Chorizo-Chargen sofort zurück
Das Gesundheitsministerium der Junta de Andalucía hat eine offizielle Warnung für die Produkte Rosario Chorizo und Herradura Chorizo der Marke La Serrana herausgegeben.
Betroffen ist die Charge:
- OTE:200526
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 20.08.2026
- Verkauf als unverpackte Ware
Bei Kontrollen wurden Salmonella-Arten nachgewiesen. Aus Vorsorgegründen ordneten die Behörden den sofortigen Rückruf aller betroffenen Produkte an.
Diese Orte sind von der Lebensmittelwarnung betroffen
Die betroffenen Chorizo-Produkte wurden in zahlreichen Gemeinden der Provinz Sevilla vertrieben:
- San José de la Rinconada
- Alcalá de Guadaíra
- Marchena
- Lora del Río
- La Puebla de Cazalla
- El Cuervo de Sevilla
- Lebrija
- Tocina
- Palmar de Troya
- Las Cabezas de San Juan
- Morón de la Frontera
- Sevilla
- Brenes
- Los Rosales
- Carmona
Zusätzlich erfolgte die Vermarktung in mehreren Orten der Provinz Cádiz:
- Jerez de la Frontera
- Alcalá de los Gazules
- Arcos de la Frontera
- Río San Pedro (Puerto Real)
- Los Badalejos
- Medina Sidonia
- Paterna de Rivera
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Die Gesundheitsbehörden empfehlen dringend:
- Die betroffenen Chorizo-Produkte nicht mehr zu verzehren.
- Bereits gekaufte Ware zum Verkaufsort zurückzubringen.
- Familienmitglieder über die Warnung zu informieren, falls die Produkte gemeinsam konsumiert wurden.
Da die Ware unverpackt verkauft wurde, sollten Verbraucher besonders aufmerksam prüfen, wann und wo die Chorizo gekauft wurde.
Symptome einer Salmonelleninfektion
Wer die betroffene Chorizo bereits gegessen hat, sollte auf typische Beschwerden achten. Dazu gehören:
Häufige Symptome
- Durchfall
- Erbrechen
- Fieber
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
Die Beschwerden treten meist innerhalb weniger Stunden bis Tage nach dem Verzehr auf.
Wann ein Arztbesuch ratsam ist
Wer nach dem Konsum der betroffenen Produkte entsprechende Symptome entwickelt, sollte ein Gesundheitszentrum oder einen Arzt aufsuchen.
Besondere Vorsicht gilt für:
- ältere Menschen
- Kleinkinder
- Schwangere
- Personen mit geschwächtem Immunsystem
Schnellwarnsystem wurde aktiviert
Die Informationen wurden über das koordinierte Schnellwarnsystem für Lebensmittelsicherheit an die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (Aesan) weitergeleitet. Gleichzeitig kontrollieren die zuständigen Behörden in den betroffenen Provinzen den Rückzug der Produkte aus den Verkaufsstellen.
Die Lebensmittelwarnung zeigt erneut, wie wichtig die regelmäßigen Kontrollen der Lebensmittelüberwachung in Spanien sind. Verbraucher in den betroffenen Regionen sollten die Warnung ernst nehmen und die genannten Produkte vorsorglich entsorgen oder zurückgeben.











