AESAN ruft Allergiker zu besonderer Vorsicht auf
Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AESAN) hat eine offizielle Warnung zum Milka Pop-Up 3D-Adventskalender veröffentlicht. Betroffen sind Personen mit Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Milch, Soja, Haselnüssen und anderen Nüssen, Eiern, Weizen und Gluten.
Grund der Warnung ist das Fehlen einer spanischen Kennzeichnung, obwohl die Zutaten – einschließlich potenzieller Allergene – zwar korrekt angegeben sind, jedoch nicht in spanischer Sprache vorliegen.
AESAN rät daher allen Betroffenen, den Adventskalender der betroffenen Charge nicht zu konsumieren. Für die restliche Bevölkerung besteht laut Behörde kein gesundheitliches Risiko.
Worum es konkret geht
Die Meldung erreichte AESAN über das Schnellwarnsystem SCIRI, nachdem Gesundheitsbehörden in Madrid eine fehlende spanische Etikettierung festgestellt hatten.
Betroffen ist ausschließlich die Charge CWS1252831, mit Mindesthaltbarkeitsdatum 31. März 2026 und dem Barcode 7622202013584.
Laut den Behörden wurde der Adventskalender zunächst in mehrere Regionen verteilt, darunter:
- Andalusien
- Aragonien
- Katalonien
- Valencia
- Galicien
- Murcia
- Baskenland
Eine Weiterverteilung in andere Autonomien ist möglich.
Hersteller Mondelez: „Zutatenliste entspricht spanischem Standard“
Der Hersteller Mondelez International betont, dass sich der Vorfall ausschließlich auf die fehlende spanische Sprache auf dem Etikett beziehe. Die enthaltenen Zutaten und Allergene entsprächen exakt den Produkten, die regulär in Spanien vermarktet werden.
Für Verbraucher der betroffenen Charge bietet das Unternehmen seinen Kundenservice für Rückfragen oder Rückerstattungen an.
Einschätzung für Verbraucher
Für Menschen ohne Allergien besteht kein Risiko. Personen mit relevanten Allergien oder Unverträglichkeiten sollten das Produkt jedoch umgehend aus dem Verzehr nehmen und bei Bedarf mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen.











