Der Guadalquivir sorgt erneut für Anspannung in Córdoba: Der Wasserstand hat die Marke von 5,5 Metern überschritten – mehr als doppelt so hoch wie das rote Warnniveau. Für viele Bewohner ist das ein Déjà-vu, das Erinnerungen an die schweren Überschwemmungen von 2010 weckt.
Wasserstand deutlich über dem roten Niveau
Nach Echtzeitdaten der Hydrographischen Konföderation des Guadalquivir liegt das rote Niveau, das ein akutes Überlaufrisiko signalisiert, bei 2,5 Metern. Mit über 5,5 Metern hat der Fluss diese Schwelle deutlich hinter sich gelassen. Behörden beobachten die Lage fortlaufend und passen Schutzmaßnahmen an die Entwicklung an.
⛈️ 💨 Imágenes de la mañana de lluvia y viento en Córdoba capital. El Guadalquivir desde la Torre de la Calahorra pic.twitter.com/MBL6OrFvo3
— COPE Córdoba (@COPECordoba) February 5, 2026
Rund 400 Familien vorsorglich evakuiert
Angesichts des steigenden Pegels wurden in verschiedenen Teilen der Stadt sowie in angrenzenden Vierteln nahezu 400 Familien vorsorglich aus ihren Häusern gebracht. Ziel ist es, Menschenleben zu schützen und Schäden möglichst gering zu halten, sollte der Fluss weiter anschwellen.
Erinnerungen an das Hochwasser von 2010
Die Situation erinnert viele an den Februar 2010, als Überschwemmungen rund 3.000 Menschen in Córdoba betrafen. Damals standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Genau dieses Szenario versuchen die Einsatzkräfte nun mit frühzeitigen Maßnahmen zu verhindern.
Behörden setzen auf Prävention und Überwachung
Feuerwehr, Zivilschutz und Stadtverwaltung sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Pegelstände werden kontinuierlich überprüft, sensible Bereiche gesichert und Anwohner regelmäßig informiert. Die kommenden Stunden gelten als entscheidend für die weitere Entwicklung.











