Ein Spanier verdient in einem Jahr 15.900 Euro weniger als ein Deutscher

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Der Lohnunterschied zu den beiden größten Volkswirtschaften der EU hat sich im Jahr 2022 trotz des in Spanien verzeichneten Anstiegs vergrößert.

Ein Spanier verdient in einem Jahr 15.900 Euro weniger als ein Deutscher und 9.000 Euro weniger als ein Franzose. Das durchschnittliche ordentliche Bruttogehalt in Spanien lag 2022 bei 21.864 Euro pro Jahr und damit auf einem historischen Höchststand, aber immer noch weit entfernt von den 37.776 Euro in Deutschland und den 30.888 Euro in Frankreich.

Obwohl die durchschnittliche Vergütung in Spanien im vergangenen Jahr um 4 % gestiegen ist, hat sich auch der Lohnunterschied zu den beiden großen EU-Volkswirtschaften vergrößert, da sowohl in Frankreich als auch in Deutschland die Löhne um rund 5 % gestiegen sind, so die Daten von Adecco.

In absoluten Zahlen hat ein durchschnittlicher spanischer Lohnempfänger im vergangenen Jahr 850 Euro mehr als 2021 verdient, verglichen mit 1.740 Euro mehr für den deutschen Arbeitnehmer. Im Nachbarland stieg das durchschnittliche Bruttogehalt um 1.536 Euro pro Jahr.

War im Jahr 2021 das Durchschnittsgehalt in Spanien 15.000 Euro niedriger als in Deutschland (36.000 Euro) und 8.300 Euro niedriger als in Frankreich (29.300 Euro), so ist die Distanz jetzt noch größer. Die Lohnlücke hat sich innerhalb eines Jahres um etwa 1.000 Euro bzw. 700 Euro vergrößert.

Prozentual ist die spanische Vergütung nun um 42,1 % niedriger als die deutsche (vier Zehntel mehr als 2021) und um 29,2 % niedriger als die französische (acht Zehntel mehr Differenz).

Bild: Copyright: olegpmr


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