Das Durchschnittsgehalt in Spanien beträgt 1.751 Euro und liegt 20 % unter dem EU-Durchschnitt

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Spanier verdienen 41,7 % weniger als deutsche Arbeitnehmer, aber 58 % mehr als ihre portugiesischen Nachbarn.

Das Durchschnittsgehalt der Spanier lag Ende 2021 bei 1.751 Euro im Monat. Eine historische Zahl, so der jüngste Bericht, der an diesem Dienstag von Adecco veröffentlicht wurde, der aber dennoch 20,2 % unter dem in der Gruppe der Länder der Europäischen Union registrierten Durchschnittsgehalt liegt, das sich auf 2.194 Euro pro Monat beläuft. Konkret erzielen die mehr als 20 Millionen spanischen Arbeitnehmer im Durchschnitt 443 Euro weniger Arbeitseinkommen, also 5.316 Euro weniger pro Jahr.

Trotz des Unterschieds zu seinen Nachbarn im gesellschaftlichen Umfeld – es sei daran erinnert, dass gerade der Gehaltsfaktor einer der Hauptanreize für die ausländische Wettbewerbsfähigkeit nationaler Unternehmen ist – nimmt Spanien in der Gehaltsrangliste der 27 Länder der Union eine mittlere Position ein Europäische Union. Insbesondere gibt es 15 europäische Länder, deren Durchschnittslöhne niedriger sind als die Spaniens, während die restlichen 11 höhere Löhne als Spanien haben.

Obwohl der Abstand zwischen beiden Vergütungen, dem Durchschnitt Spaniens und der EU, im Jahr 2019 um 2,7 Prozentpunkte gewachsen ist (2018 um weitere 2,6 Prozentpunkte größer geworden), hat er sich seitdem bis jetzt um 0,5 Prozentpunkte verringert.

In diesem Sinne teilt der „VII Adecco Monitor on Salaries: Spanische Vergütung im europäischen Kontext“ die 27 EU-Länder nach der Höhe ihres durchschnittlichen Monatsgehalts in drei Gruppen ein. An erster Stelle stehen elf Länder mit einem Durchschnittsgehalt von weniger als 1.100 Euro im Monat. Darunter alle EU-Partner aus Osteuropa: Bulgarien (562 Euro), Rumänien (718 Euro), Ungarn (798 Euro), Polen (833 Euro), Kroatien (863 Euro), Lettland (892 Euro), Slowakei (977 Euro), Litauen (1.007 Euro), Griechenland (1.034 Euro), Estland (1.053 Euro) und Tschechien (1.078 Euro). Obwohl sie zur gleichen Gruppe gehören, gibt es deutliche Unterschiede zwischen ihnen, da beispielsweise das Durchschnittsgehalt in der Tschechischen Republik praktisch doppelt so hoch ist wie in Bulgarien.

Sieben weitere Länder mit einem Durchschnittsgehalt von mehr als 1.100 Euro, aber weniger als 2.500 Euro bilden die Gruppe der mittleren Gehälter. Darunter auch Spanien mit den bereits angegebenen 1.751 Euro. Zu dieser Gruppe gehören neben unserem Land Portugal (1.106 Euro), Zypern (1.309 Euro), Malta (1.329 Euro), Slowenien (1.417 Euro), Italien (2.074 Euro) und Frankreich (2.446 Euro). Auch innerhalb dieser Gruppe gibt es große Unterschiede: Das Durchschnittsgehalt in Frankreich ist doppelt so hoch wie in Portugal .

Schließlich genießt eine Gruppe von neun Ländern eine durchschnittliche Vergütung von mehr als 2.500 Euro pro Monat. Dies sind die Fälle von Finnland (2.603 Euro), Schweden (2.623 Euro), Österreich (2.788 Euro), Belgien (2.830 Euro), Holland (2.883 Euro), Irland (2.920 Euro), Deutschland (3.003 Euro), Dänemark (3.458 Euro) und Luxemburg (3.502 Euro).

Bild: Copyright: scaliger


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