ADSL ist tot! Movistar schließt alle Kupferanlagen

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Spanien ist eines der ersten europäischen Länder, das nach 100 Jahren auf die Verwendung von Kupfer verzichtet, um Platz für modernere Technologien zu schaffen. Zeitgleich mit dem hundertjährigen Bestehen von Telefónica im Jahr 2024 wird die Festnetzinfrastruktur des Unternehmens umgestellt, um sie vollständig in Fiber to the Home (FTTH) umzuwandeln, wobei die Schließung aller Kupferanlagen mitgeteilt wird.

Der Shutdown-Prozess begann bei Movistar im Jahr 2014. Heute, anlässlich des 99-jährigen Bestehens von Telefónica, wurde das endgültige Ende dieses Prozesses bekannt gegeben, der im nächsten Jahr zeitgleich mit dem hundertjährigen Jubiläum abgeschlossen sein wird. Auf diese Weise gibt der Betreiber den entscheidenden Impuls für die technologische Erneuerung seiner Festnetze, um die Leistung und Geschwindigkeit des Dienstes zu erhöhen und gleichzeitig den Energieverbrauch und den CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.

Im Vergleich dazu können Fasern den CO₂-Fußabdruck um rund 90 % reduzieren. Im Fall des Glasfasernetzes von Movistar gelingt es, die Umweltbelastung (Energie und andere materielle Ressourcen) in Spanien um bis zu 94 % zu reduzieren, was 18-mal weniger ist als Kupfer vor einem gleichwertigen Datenverbrauch.

“Telefónica treibt seine Transformation weiter voran, um führend zu bleiben. Die neue digitale Welt durchläuft unsere Netzwerke. Telefónica ist ein Pionier bei der Anwendung künstlicher Intelligenz in Netzen der nächsten Generation und ein wichtiger Akteur bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft. Die Schließung unserer letzten Kupferanlagen war eine weitere Verpflichtung, und Telefónica erfüllt stets seine Verpflichtungen und ist für die Zukunft gerüstet”, betonte der Vorstandsvorsitzende von Telefónica, José María Álvarez-Pallete.

Bild: Copyright: wklzzz


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