Der große Spanien-Überlebensguide

In Spanien zeichnet sich für Freitag, den 14. August 2026, ein markanter Wetterwechsel ab. Nach der anhaltenden Hitze nimmt die Atmosphäre deutlich an Instabilität zu. Eine sich entwickelnde DANA sorgt vor allem ab dem Nachmittag im Landesinneren für Schauer und teils kräftige Gewitter. Besonders im Osten und rund um das Iberische Gebirge können die Unwetter intensiv ausfallen.

Wetterlage

Von Westen nähert sich am Freitag ein atlantischer Höhentrog, aus dem sich zum Tagesende eine DANA entwickeln soll. Gleichzeitig wird die sehr warme, trockene und teilweise staubbelastete Luft allmählich durch frischere Atlantikluft ersetzt.

Am Vormittag bleibt es vielerorts noch ruhig und sommerlich. Im Tagesverlauf entstehen jedoch über weiten Teilen des Landesinneren Gewitter. Ausgenommen bleibt voraussichtlich vor allem der Südwesten, wo die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge geringer ist. Die Gewitter können kräftige Regenschauer, starke bis sehr starke Windböen und Hagel bringen.

Temperaturen

Trotz des beginnenden Wetterwechsels bleibt es am Freitag in zahlreichen Regionen sehr heiß. Im Nordwesten und im Zentrum beginnen die Temperaturen jedoch bereits zu sinken.

In Madrid werden beispielsweise noch Höchstwerte um 38 Grad erwartet. In besonders heißen Regionen Spaniens sind weiterhin Werte nahe oder oberhalb von 40 Grad möglich. Gleichzeitig sorgt die frischere Atlantikluft von Westen her zunehmend für Entlastung. Für Teile des Landes bleiben deshalb Hitzewarnungen bestehen.

Norden und Westen

Im Nordwesten macht sich die Wetteränderung zuerst durch sinkende Temperaturen bemerkbar. Im Landesinneren nimmt im Tagesverlauf die Gewitterneigung zu. Im äußersten Südwesten und teilweise in Galicien ist die Wahrscheinlichkeit kräftiger Niederschläge dagegen geringer.

Zentrum

In Zentralspanien bleibt es zunächst sehr heiß. Später entwickeln sich zunehmend Schauer und Gewitter. Neben lokal kräftigem Regen sind starke Windböen und Hagel möglich. Für den Großraum Madrid gilt am Freitag weiterhin eine orange Hitzewarnung; örtlich werden Werte um 39 Grad erwartet.

Osten

Besonders aufmerksam sollte die Entwicklung im östlichen Landesinneren verfolgt werden. Rund um das Iberische Gebirge und in weiteren Gebieten im Osten der Halbinsel können die Gewitter am Nachmittag besonders kräftig werden. Lokal sind sehr starke Niederschläge und sehr starke Windböen möglich, außerdem besteht Hagelgefahr.

Süden

Im Südwesten Spaniens bleibt die Gewitterwahrscheinlichkeit vergleichsweise gering. Gleichzeitig hält dort die sommerliche Hitze an. Weiter östlich und in den Gebirgsregionen steigt dagegen die Wahrscheinlichkeit für Gewitter.

Balearen

Auf den Balearen verläuft der Freitag zunächst weniger turbulent als in vielen Regionen des spanischen Festlands. Am Wochenende nimmt jedoch auch dort die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter deutlich zu.

Kanaren

Auf den Kanarischen Inseln steht die DANA über dem spanischen Festland nicht im Mittelpunkt des Wettergeschehens. Die ausgeprägteste Gewitterentwicklung konzentriert sich zunächst auf die Iberische Halbinsel.

Wetterwarnungen

Für Freitag bestehen in Spanien zahlreiche Wetterwarnungen. Neben der weiterhin erheblichen Hitzebelastung rücken vor allem Gewitter, Starkregen, Hagel und starke bis örtlich sehr starke Windböen in den Vordergrund. Insgesamt sind derzeit 31 Warnungen beziehungsweise Warngebiete im landesweiten Warnsystem ausgewiesen.

Besonders problematisch können Gewitter im Bereich des Iberischen Gebirges und im östlichen Landesinneren werden. Bei kräftigen Gewitterzellen sind innerhalb kurzer Zeit intensive Niederschläge, Hagel und gefährliche Windböen möglich.

Ausblick

Am Wochenende verschärft sich die instabile Wetterlage voraussichtlich weiter. Die DANA soll sich über beziehungsweise in der Nähe der Iberischen Halbinsel etablieren. Dadurch können Schauer und Gewitter wesentlich verbreiteter auftreten und auch die Balearen erreichen.

Der Samstag dürfte nach derzeitiger Prognose den Höhepunkt dieser Wetterphase bringen. Neben verbreiteten Gewittern sind lokal sehr kräftige Niederschläge, schwere Böen und größerer Hagel möglich. Gleichzeitig gehen die Temperaturen deutlich zurück und nähern sich vielerorts wieder den für Mitte August üblichen Werten.

Ab Montag nimmt die Wahrscheinlichkeit großflächiger Gewitter voraussichtlich wieder ab. Die Temperaturen dürften anschließend steigen, zunächst jedoch ohne das außergewöhnlich hohe Niveau der vergangenen Tage zu erreichen.

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