Der große Spanien-Überlebensguide

Spanien steht am Donnerstag, 23. Juli 2026, regional ein sehr heißer und teils unruhiger Sommertag bevor. Besonders im Südosten rückt die Hitze in den Mittelpunkt. Im Süden der Provinz Alicante gilt für Teile des Tages die höchste Warnstufe wegen extremer Temperaturen. Gleichzeitig können sich später Gewitter entwickeln, die örtlich von Hagel und sehr starken Windböen begleitet werden.

Die höchsten Temperaturen werden vor allem im Süden und Südosten der Iberischen Halbinsel erwartet. Im südlichen Küstengebiet der Provinz Alicante können im Landesinneren Spitzenwerte um 42 Grad erreicht werden. Auch in weiteren heißen Regionen Spaniens bleibt die Wärmebelastung hoch. An den Küsten sorgen maritime Einflüsse teilweise für niedrigere Temperaturen, allerdings können hohe Luftfeuchtigkeit und warme Nächte die Belastung verstärken.

Im Osten und Südosten Spaniens ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Für das südliche Küstengebiet der Provinz Alicante besteht am Donnerstag zwischen 12 und 20 Uhr eine rote Warnung vor extremer Hitze. Die höchsten Werte um 42 Grad werden dabei vor allem im Binnenland der betroffenen Zone erwartet.

Ab dem späten Nachmittag steigt dort zusätzlich das Gewitterrisiko. Zwischen etwa 16 und 21 Uhr besteht eine Warnung vor Gewittern. Dabei sind lokal sehr starke Windböen und Hagel möglich. Innerhalb weniger Stunden kann sich die Wetterlage somit von extremer Hitze zu kräftigen Gewittern verändern.

In anderen Teilen Spaniens zeigt sich das Wetter regional unterschiedlich, insgesamt bleibt jedoch sommerliche Wärme bestimmend. Größere Unterschiede ergeben sich vor allem durch Bewölkung, lokale Gewitterentwicklungen und die deutlich höheren Temperaturen im heißen Südosten.

Auf den Balearen bleibt sommerlich warmes Mittelmeerwetter vorherrschend. Auf den Kanaren unterscheidet sich die Wetterlage wie üblich deutlich vom Festland; dort wirken Atlantik und Passat stärker auf Temperaturen, Bewölkung und Wind ein.

Besonders ernst ist die Hitzelage im Süden Alicantes. Bei der roten Warnstufe sollten Aktivitäten während der heißesten Tagesstunden möglichst reduziert und die aktuellen behördlichen Hinweise beachtet werden. Am späten Nachmittag und Abend kommen durch mögliche Gewitter, Hagel und starke Böen weitere Wettergefahren hinzu.

Zum Ende der Woche deutet sich zumindest regional eine Abschwächung der extremsten Hitze an. An der Costa Blanca können die Temperaturen am Freitag wieder etwas zurückgehen, bevor am Wochenende erneut sehr hohe Werte möglich sind. Die weitere Entwicklung bleibt von deutlichen regionalen Unterschieden geprägt.

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